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Gerne können wir auf Nachfrage einen Termin auch außerhalb der angegebenen Geschäftszeiten ausmachen. Schreiben Sie uns hierfür eine E-Mail mit zwei Wunschterminen und Ihrer Telefonnummer.

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Botswana
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Botswana

Zu Botswana sagt man oft, „das ist noch das ursprüngliche Afrika“. Wer einmal dort war kann dies nur bestätigen. Endlose Weite mit einer gigantischen Artenvielfalt an Tieren die einem nicht mehr aus dem Staunen bringen. Botswana ist ungefähr so groß wie Frankreich und hat ca. 2 Millionen Einwohner. Kaum zu glauben, dass über die Hälfte des Landes aus Wüste besteht. Trockenes Land, das seinen ganz eigenen Reiz hat. Hier gehören mit Sicherheit die Makgadigkadi Pans zum Highlight. Die schier endlose Weite mit ein paar großen Baobabbäumen lässt einen Glauben, eine Reise zum Mond unternommen zu haben. Doch ist es nicht genau das, was man von einer Reise nach Afrika erwartet? Ruhe, Natur und atemberaubende Sternenhimmel.


Der wohl größte Kontrast zur Kalahari Wüste ist das Okavango Delta, ein Sumpfgebiet im Norden des Landes. Hier leben neben den Big5 auch die anderen Tiervertreter Afrikas. Egal ob mit dem Auto, mit dem Boot oder mit einem kleinen Flugzeug, die Safari Erlebnisse sind alle Einzigartig und unvergesslich.

 

Länder Informationen

 Gesundheitsvorsorge

Wenn Sie aus Europa nach Botswana einreisen, benötigen Sie keine speziellen Impfungen.
Da Botswana im Malariagebiet liegt, sollten Sie sich vorab überlegen, die Malaria Prophylaxe zu nehmen. Vor allem in den Regenmonaten November – März ist die Infektionsgefahr besonders hoch. Eine der wichtigsten Maßnahmen um sich gegen Malaria zu schützen, ist sich zu Beginn der Dämmerung lange Kleidung anzuziehen und sich gut mit einem Insektenschutz einzucremen. Da wir keine Ärzte sind, bitten wir Sie, sich direkt an den Arzt Ihres Vertrauens zu wenden. Weitere Informationen erhalten Sie auch vom Tropeninstitut. Weiter empfehlen sich die Impfungen gegen Hepatitis A & B. Sollten Sie aus einem Gelbfiebergebiet anreisen, müssen Sie die Gelbfieberimpfung vorweisen können. Aids ist in den afrikanischen Ländern stark verbreitet. Daher sollten Sie sich bei sexuellen Kontakten auf jeden Fall mit Kondomen schützen. Seien Sie auch vorsichtig bei dem Umgang mit offenen Wunden und Blut.



 Zeitverschiebung

Zu unserer europäischen Sommerzeit haben wir keine Zeitverschiebung mit Botswana. In der europäischen Winterzeit müssen wir die Uhr eine Stunde vorstellen.



 Auto fahren

In Botswana herrscht Linksverkehr, das heißt, das Lenkrad ist auf der rechten Seite und man fährt auf der linken Seite. Haben Sie keine Scheu, auch wenn es Ihnen zu Beginn nicht ganz geheuer ist, Sie gewöhnen sich sehr schnell daran.



 Geld/Währung

Die Währung in Botswana sind Botswana Pula (BWP oder P).
Der Pula ist sehr stabil und kann an jeder Bank in Botswana somit bedenkenlos umgetauscht werden. Sie können zuvor die verschiedenen Wechselkurse der Bankinstitutionen vergleichen. Mittlerweile können Sie nicht mehr nur mit Rand, USD und Englischen Pfund sondern auch mit Euro Geld wechseln. Oft wird Ihnen auch die Möglichkeit gegeben mit südafrikanischen Rand zu zahlen.
In den Städten und immer mehr auch in den Ortschaften gibt es eine Bank, an der man die Möglichkeit hat Geld abzuheben. An allen Bankautomaten (ATM) mit dem Maestro Zeichen ist es möglich mit der Maestro Card (EC-Karte) zu zahlen. Auch mit Master Card und Visa sollte es keine Probleme geben Geld abzuheben. Bitte beachten Sie, dass Sie an den meisten Geldautomaten nicht mehr als 2000 oder 3000 Pula abheben können.
Auch wenn es in den meisten Unterkünften und Restaurants mittlerweile kein Problem ist mit Karte zu zahlen, können wir nur empfehlen Bargeld mitzunehmen. An Tankstellen empfehlen wir nicht mit Karte zu bezahlen und in den Unterkünften wird oft eine Gebühr für Kartenzahlung verlangt. Entweder können Sie gleich zu Beginn an einem Geldautomaten am Flughafen Geld abheben oder alternativ können Sie auch Euro Bar mitnehmen und direkt am Flughafen umtauschen. So sind Sie schon von Beginn an liquide und können Ihren Urlaub von Anfang an genießen, ohne einen Gedanken an das Geldwechseln zu verlieren.



 Kinder auf der Reise

An sich ist es kein Problem mit Kindern in Botswana zu Reisen. Es gibt auch für Kinder viel Spannendes zu sehen und zu entdecken. Wir sind der Meinung, dass man mit Kindern die Fahrstrecken nie zu lang wählen sollte und die Übernachtungsorte nicht täglich wechseln sollte. Gerne gestalten wir Ihnen Ihre Reise individuell, damit die ganze Familie auf Ihre Kosten kommt.
Bitte beachten Sie, dass einige Lodges in den Nationalparks wie zum Beispiel im Okavango Delta Kindern den Eintritt erst ab einem Alter von 12 Jahren erlauben, da die Lodges nicht eingezäunt sind und es daher zu gefährlich ist.



 Rauchen

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden und in Restaurants verboten. Bitte geben Sie acht und schmeißen Ihre Zigaretten nicht in die Natur. Dies schadet der Umwelt und kann zu Buschfeuer führen.



 Essen

Botswanas Städte und größere Ortschaften sind mit den nötigsten Dingen gut ausgestattet. Jedoch darf man in den Dörfern nicht mit Luxusgütern rechnen, dort muss man sich oft mit wenigen Dingen etwas zu Essen zaubern. Gemüse und Obst kann man, wenn es gewaschen ist, bedenkenlos essen.
Die traditionelle Küche ist eher deftig und sehr Fleisch und Fisch haltig. Das botswanische Rind ist besonders für den „Braai“ (afrikanisches Grillen) geeignet.

Auch das Leitungswasser (abgesehen von den großen Städten) ist meist Trinkwasser. Viele Farmen und Lodges pumpen mit eigenen Wasserpumpen ihr Leitungswasser aus dem Grundwasser. Wir empfehlen Ihnen immer 5 Liter Wasser mit dabei zu haben.



 Feiertage
  • 01.01. Neujahr (New Year)
  • Karfreitag
  • Ostersonntag
  • Ostermontag
  • 01.05. Tag der Arbeit (Worker’s Day)
  • Christi Himmelfahrt (Ascension Day)
  • 01.07. Sir Seretse Khama Day
  • 3. Montag im Juli und Folgetag President’s Day
  • 30.09. Nationalfeiertag
  • 01.10. Nationalfeiertag
  • 25.12. Weihnachten (Christmas Day)
  • 26.12. Familientag (Family Day)


 Kleidung

Im botswanischen Winter sollte man reichlich warme Kleidung mitnehmen. Ziehen Sie sich am besten nach dem „Zwiebel-Prinzip“ an. Am Morgen kann es noch sehr kalt sein (0°C) und gegen Mittag kann es bis zu 30°C warm werden. Auch im botswanischen Sommer sollte man etwas Warmes zum Anziehen mitnehmen. Sehr wichtig sind, sowohl im Sommer als auch im Winter, eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz sowie Sonnencreme.



 Telefonieren

Botswana hat eines der besten Telefonnetze im südlichen Afrika. Auch das Mobilfunknetz wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut und ist auf den Hauptrouten sehr gut. Es gibt dort die Anbieter Macom Wireless und Orange Botswana.
Bei Anreise können Sie sich eine botswanische SIM Karte besorgen. So können Sie bei Notfällen oder Problemen günstig in Botswana telefonieren. Mittlerweile muss man sich beim Kauf einer SIM Karte registrieren lassen. Nehmen Sie daher eine Kopie Ihres Reisepasses für den Kauf mit.
Mitten in der Nationalparks haben Sie kaum Empfang, am ehesten noch mit Macom.



 Reisezeit, Jahreszeiten & Klima

Botswana liegt auf der Südhalbkugel, das heißt die Jahreszeiten sind umgekehrt als in Europa. Wenn wir Sommer haben, ist in Botswana Winter und es ist Trockenzeit. Vor allem in den Monaten Mai, Juni und Juli kann es nachts sehr kalt werden.
In unserem Winter ist in Botswana Sommer. In den Monaten Januar bis März ist Regenzeit. Zu dieser Zeit kann es sehr heiß und nass werden. Doch Regenzeit bedeutet nicht, dass es ununterbrochen regnet. Es sind eher kurze, starke und regionale Schauer.
Botswana kann man das ganze Jahr bereisen. Wer Wert auf Tierbeobachtung legt, sollte die Monate Juni bis Oktober nutzen. Zu dieser Zeit ist das Land sehr trocken und das Wasser ist nur noch an wenigen Wasserstellen aufzufinden, hier versammelt sich dann das Wild.



 Dunkelheit

Die Tage im botswanischen Sommer sind nicht ganz so lange wie bei uns im Sommer, es wird von Dezember – März ca. um 19:30 Uhr dunkel. Im botswanischen Winter dagegen wird es nicht ganz so früh dunkel wie bei uns, von Mai – September ca. gegen 18:00 Uhr.
Ab Einbruch der Dunkelheit sollten Sie sich in größeren Städten nicht allein aufhalten. Schauen Sie, dass Sie zum Einbruch der Dunkelheit Ihre Unterkunft erreicht haben. Dies dient zu Ihrer eigenen Sicherheit und verringert die Gefahr vor Wildunfällen.



 Reiseapotheke

Für kleine Notfälle ist es sinnvoll eine Reiseapotheke mit zuführen. Das sollte nicht fehlen:

  • Magen- /Darmmedikamente
  • Medikamente gegen Reisekrankheit
  • Medikamente gegen Fieber
  • Fieberthermometer
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Schmerzmittel
  • Insektenschutzmittel
  • Sonnencreme
  • Verbandmaterial / Pflaster
  • Eventuell Malariaprophylaxe
  • Medikamente die sowieso täglich eingenommen werden müssen


 Ärztliche Versorgung & Apotheken

Botswana hat in den größeren Städten wie Gaberone und Francistown eine gute ärztliche Versorgung. In den kleineren Städten gibt es Health Centre. Dennoch kann eine kleine Reiseapotheke nie schaden. Um hohe Kosten und Komplikationen zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Informationen über Impfungen und Krankheiten finden Sie unter „Gesundheitsvorsorge“.



 Nationalparkgebühren

Erwachsene (ab 16 Jahren): 120 Pula
Kinder (8 – 15 Jahre): 60 Pula
Kleinkinder (bis 7 Jahre): frei
Auto (Inland-Kennzeichen): 10 Pula
Auto (Ausland-Kennzeichen): 50 Pula

Kgalagadi Transfrontier National Park
Erwachsene (ab 16 Jahren): 20 Pula
Kinder (8 – 15 Jahre): 10 Pula
Kleinkinder (bis 7 Jahre): frei Auto (Inland Kennzeichen): 10 Pula
Auto (Ausland Kennzeichen): 50 Pula



 Sprache

Englisch ist die Amtssprache in Botswana. Daneben gibt es aber noch die weitverbreitete Sprache Setswana. 90% der Bevölkerung spricht und versteht Setswana.
Hallo Duméla
Wie geht’s? O kae?
Mir geht’s gut! Ke teng.
Ja Ee
Nein Nnyáa
Danke Keitumetse
Entschuldigung Intshwarele
Ich heiße … Leina la me ke …



 Öffnungszeiten

Banken:
Barcley’s Bank of Botswana:
Mo-Fr: 08:30 – 14:30 Uhr
Sa: 08:30 – 10:45 Uhr
First National Bank of Botswana:
Mo-Fr: 09:00 – 12:45 Uhr & 14:15 – 15:30 Uhr
Sa: 08:30 – 11:00 Uhr
Standard Chartered Bank of Botswana:
Mo-Fr: 08:15 – 14:00 Uhr
Sa: 08:15 – 10:45 Uhr
Stanbic Bank of Botswana:
Mo-Fr: 09:00 – 15:30 Uhr
Sa: 09:00 – 11:00 Uhr

Geschäfte:
08:30 –17:00 Uhr
(Manchmal Mittagspause von 13:00 – 14:00 Uhr größere Geschäfte haben bis 20/21 Uhr geöffnet)
Sa: 09:00 – 13:00 Uhr

Behörden:
Mo – Fr: 07:30 – 12:30 Uhr & 13:45 – 16:30 Uhr
Post: Mo-Fr: 08:15 – 12:45 Uhr & 14:00 – 16:00 Uhr
Sa: 08:30 – 11:30 Uhr



 Zoll

Nach Botswana dürfen alle persönlichen Gegenstände eingeführt werden. Außerdem 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1l über 22 Vol.-% oder 2l bis 22 Vol.-% Alkohol sowie 2l nicht-schäumende Weine.
Bitte beachten Sie, dass wenn Sie von einem der Nachbarländer einreisen, Sie keine Milchprodukte oder Fleischprodukte einführen dürfen. Das gleiche gilt an den Veterinärzäunen. Auch hier kann es sein, dass Ihnen diese Produkte abgenommen werden.



 Karten

Als Straßenkarten und zur Orientierung in Botswana empfehlen sich folgende Karten:

  • Reise Know-How: Straßenkarte Botswana 1:1000000
  • Veronica Roodt: Shell Tourist Map of Botswana


 Strom

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Steckdosen in Botswana um dreipoligen Stecker (15 Ampere/ 220-240 Volt) handelt. Sie ähneln den englischen Steckern, bis auf das sie rund statt eckig sind. Diese sind meist nicht in den „Welt Reise Adaptern“ enthalten. Sie sind jedoch in einem Elektrogeschäft in Botswana zu erhalten oder können oft auch in den Unterkünften ausgeliehen werden.
In manchen Lodges finden Sie auch englische Steckdosen.



 Sicherheit

Botswana ist eines der Vorzeigeländer was die Sicherheit betrifft. Doch gerade in den Großstädten sollte man mit der Kriminalität nicht zu leichtsinnig umgehen. Daher sollten Sie sich an einige Regeln halten:

  • Lassen Sie Ihren Mietwagen nie auf einem unbewachten Parkplatz stehen. Lassen Sie keine Wertsachen im Auto liegen die zu einem Einbruch verleiten können.
  • Wertvollen Schmuck und Gegenstände nehmen Sie am besten nicht mit in Ihren Urlaub.
  • Tragen Sie Bargeld immer direkt am Körper und nehmen Sie nie zu viel mit, lieber in kleinen Mengen oder am Körper verteilt.
  • Sollte Ihnen unterwegs jemand zeigen, dass Sie eine Panne haben, halten Sie nicht sofort an. Es könnte auch eine Falle zu einem Überfall sein.
  • Falls ein Auto auf Grund einer Panne am Straßenrand steht, fahren Sie weiter, dies könnte ebenfalls eine Falle sein
  • Achten Sie darauf, dass während der Fahrt das Auto verriegelt ist.


 Trinkgelder

Alle Trinkgelder sind natürlich Ermessungssache und kann von jedem frei entschieden werden. Gerne geben wir Ihnen einen ungefähren Anhaltspunkt:
In Restaurants & Cafés sind 10% üblich.
Für Kofferträger, Hotelangestellte, Taxifahrer sind ein bis zwei Euro ausreichend. Sollten Sie an einer geführten Tour teilnehmen können Sie pro Reiseteilnehmer und Crew Mitglied ca. 2-4 Euro pro Tag.



 Einreise

Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen benötigen Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Visum. Sie bekommen automatisch, mit Vorlage eines ausgefüllten Formulars und des Reisepasses, ein Touristenvisum. Der Reisepass muss nach Ausreise mindestens noch 6 Monate gültig sein. Bitte kontrollieren Sie bei Erhalt Ihres Reisepasses immer ob der Stempel mit dem Ausreisedatum nach dem Termin Ihrer Ausreise ist und nicht davor.
Kinder benötigen einen Reisepass mit Bild.
Wir empfehlen Ihnen eine Kopie Ihres Reisepasses bei sich zu haben, sollte Ihr Reisepass gestohlen oder verloren gehen, haben Sie zumindest noch eine Kopie zur Hand. Dasselbe gilt für Führerschein, Impfausweis, Krankenkassenkarte und andere wichtige Dokumente, die Sie auf Ihrer Reise benötigen.



 Alkohol

Nur in bestimmten Bottle Stores oder in lizenzierten Hotels darf Alkohol ausgeschenkt werden.
Botswana stellt selbst keine eigenen Getränke her. Es gibt lediglich einige lizenzierte Brauereien wie zum Beispiel das amerikanische St. Luis Lager. Regionale Biere sind Castle, Lion (Südafrika) und Windhoek Lager (Namibia) je weiter Sie an die Grenze von Simbabwe gelangen umso öfter werden Sie auch das Zambezi Lager bekommen.
Auch die Weintrinker kommen nicht zu kurz, die Südafrikanischen Weine sind sehr zu empfehlen.
Eine Afrika Reise wäre keine Afrika Reise ohne einen der legendären Sundowner (gemeinsames Beisammensein und Sonnenuntergang anschauen). Sehr gut dazu schmeckt ein Savanna (eine Art Cidre) oder ein Gin Tonic.



Malawi
Malawi
Malawi
Malawi
Malawi
 

Malawi

Malawi ist das Land der unbekannten Naturschätze und vor allem für Reisende geeignet, die schon einmal in Afrika gewesen sind. Noch ist der Tourismus im Land im Aufbau, doch auch das hat seinen Reiz. Abseits der großen Tourismusströme kann man in Malawi die Natur genießen und ganz einzigartige Regionen bereisen. In den letzten Jahren gelang es dem Land, die Nationalparks die zuvor von Wilderei stark angegriffen wurden, wieder aufzubauen und zu schützen. In vielen Nationalparks ist die Anzahl der Tiere wieder stark gestiegen und bietet somit wunderbare Tierbeobachtungen.
Doch in Malawi liegt nicht nur die Tierbeobachtung im Vordergrund. Diese kann kombiniert werden mit ein paar entspannten Tage am Lake Malawi, dem neunt größten See der Welt. Um den Lake Malawi befindet sich eine einzigartige Flora und Fauna, mit endemischen Pflanzen und Fischen.
Bekannt ist Malawi vor allem für seine großen Teeplantagen, die man entlang der Hänge immer wieder sehen kann. Das gebirgige Land bietet wunderbare Möglichkeiten für Wanderungen und Mountainbike Touren. Hierzu gehört unter anderem das Zomba Plateau im Süden oder das Nykia Plateau welches einen etwas an die Landschaft Schottlands erinnert.

 

Länder Informationen

 Gesundheitsvorsorge

Um von Europa direkt nach Malawi einreisen zu können benötigt man keinen besonderen Nachweis. Reist man aus einem Gelbfieberland ein, ist eine Gelbfieberimpfung notwendig. Oft wird selbst bei der Einreise aus Europa nach der Gelbfieberimpfung gefragt. Man sollte immer dabei bedenken, dass Malawi ein Gelbfieber Gebiet ist. Daher ist diese Impfung schon sinnvoll.
Malawi ist ein Malariagebiet. Daher sollte man sich vorab überlegen die Malaria Prophylaxe zu nehmen. Vor allem in den Regenmonaten November – März ist die Infektionsgefahr besonders hoch. Eine der wichtigsten Maßnahmen um sich gegen Malaria zu schützen ist sich zu Beginn der Dämmerung, lange Kleidung anzuziehen und sich gut mit einem Insektenschutz einzucremen. Da wir keine Ärzte sind, bitten wir Sie, sich direkt an den Arzt Ihres Vertrauens zu wenden. Weitere Informationen erhalten Sie auch vom Tropeninstitut.
Weiter empfehlen sich die Impfungen gegen Hepatitis A & B.
Aids ist in den afrikanischen Ländern stark verbreitet. Daher sollten Sie sich bei sexuellen Kontakten auf jeden Fall mit Kondomen schützen. Seien Sie auch vorsichtig bei dem Umgang mit offenen Wunden und Blut.
In stehendem Gewässer oder nur leicht fließendem Gewässer kann es zur Bilharziose einer chronischen Infektionskrankheit kommen. Der Erreger sitzt in dem Zwischenwirt, eine Wasserschnecke die sich sehr gerne in diesen Süßgewässern aufhält. Die Erkrankung wird meist jedoch erst zuhause festgestellt und kann sehr gut behandelt werden.



 Zeitverschiebung

Bei der Zeitverschiebung handelt es sich um MEZ + 1 Stunde. Das heißt im europäischen Sommer sind die Zeiten gleich mit Sambia. Im Europäischen Winter ist Malawi uns eine Stunde voraus.



 Auto fahren

In Malawi herrscht Linksverkehr, das heißt, das Lenkrad ist auf der rechten Seite und man fährt auf der linken Seite. Haben Sie keine Scheu, auch wenn es Ihnen zu Beginn nicht ganz geheuer ist, Sie gewöhnen sich sehr schnell daran.



 Geld/Währung

Die Währung in Malawi ist der der Malawi-Kwacha. 1 Kwacha = 100 Tambala
In den Luxus Lodges & Hotels ist es mittlerweile fast überall möglich mit Visa zu zahlen (Master Card nicht ganz so oft & American Express sehr selten). Auch in größeren Restaurants, Kunstgalerien der größeren Städte. Nicht jedoch an Tankstellen, Supermärkten oder in den Nationalparks. Hier sollte man auf jeden Fall genügend Bargeld bei sich haben. Immer mehr ATM-Schalter werden im Land aufgestellt und somit wird das Netz der Geldautomaten immer größer. Es ist jedoch nicht immer gewährleistet das Geld vorhanden ist.
Es ist möglich Geld zu wechseln, informieren Sie sich jedoch davor wie Wechselkurs momentan auf dem Markt ist.
Es ist größtenteils möglich in Malawi auch mit USD zu bezahlen. Jedoch bekommt man meist das Rückgeld in der Landeswährung zurück. Es werden keine USD Noten angenommen die älter als 2006 sind. Für kleine Ausgaben an der Bar ist es immer sinnvoll in der Landeswährung zu zahlen, da man ansonsten sehr schnell abgezockt werden kann.
Bitte beachten Sie, dass keine USD Scheine, die älter als 2009 sind, akzeptiert werden.



 Kinder auf der Reise

Generell ist es kein Problem mit Kindern in Malawi zu reisen. Die Einheimischen lieben Kinder und sind immer sehr zuvorkommend. Man sollte jedoch bei der Planung, gerade mit kleinen Kindern beachten, dass Windeln, Nahrung für Kinder nur in den größeren Städten vorhanden sind.
Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass die gesundheitliche Versorgung nicht besonders gut ist und man außerhalb der Städte mehrere Stunden bis zum nächsten Krankenhaus benötigt oder sogar zurück nach Hause fliegen muss um die gewisse gesundheitliche Versorgung zu erhalten.
Bitte beachten Sie, dass Kinder vor Wildtieren oft stärker gefährdet als Erwachsene sind. Aus diesem Grund dürfen bei bestimmten Wildbeobachtungsfahrten Kinder nicht mit fahren. Einige Lodges verbieten aus diesem Grund die Übernachtung von Kinder unter 12 Jahren.
Man sollte die Touren immer Kinderfreundlich gestalten. Die Fahrstrecken sollten nicht zu lang sein und man sollte mindestens an einem Ort zwei Übernachtungen einplanen. Gerne gestalten wir Ihnen Ihre Reise individuell, damit die ganze Familie auf Ihre Kosten kommt.



 Rauchen

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden und in Restaurants verboten. Bitte geben Sie Acht und schmeißen Ihre Zigaretten nicht in die Natur. Dies schadet der Umwelt und kann zu Buschfeuer führen.



 Essen

In Malawi ist die Versorgung vor allem in den größeren Städten wie Lilongwe, Blantyre, Zomba und Mzuzu sehr gut. In den ländlichen Regionen gibt es das einheimische Gemüse und Obst auf den Märkten oder am Straßenrand zu kaufen, jedoch nur sehr selten Fleisch (ist nicht jedermanns Sache) und Milchprodukte. Daher empfiehlt es sich, in den großen Städten die Vorräte immer gut aufzufüllen.
Malawi hat keine traditionelle Einheimische Küche, bzw. kocht diese nicht für die Touristen. Daher wird hier sehr oft gegrillt (Braai in Südafrika). In den Hotels wird mit einheimischen Mittel sehr viel Europäisch gekocht.
Wir empfehlen Ihnen immer 5 Liter Wasser mit dabei zu haben.



 Feiertage

01.01. Neujahr (New Year)
16.01. John Chilembwe Day
03.03. Tag der Märtyrer
Karfreitag
Ostersonntag
Ostermontag
01.05. Tag der Arbeit (Worker’s Day)
14.06. Freedom Day
06.07. Tag der Republik
17.10. Muttertag
21.12. Tag des Baumpflanzens
25.12. Weihnachten (Christmas Day)



 Kleidung

Wir empfehlen für den Winter reichlich warme Kleidung einzupacken. Ziehen Sie sich am besten nach dem „Zwiebel-Prinzip“ an. Am Morgen kann es noch sehr kalt sein (0°C) und gegen Mittag kann es bis zu 30°C warm werden. Lassen Sie sich von der trügerischen Sonne nicht beeinflussen. Sobald die Sonne am Nachmittag verschwindet kühlt es sehr schnell ab.
Auch im afrikanischen Sommer sollte man etwas Warmes zum Anziehen mitnehmen. Sehr wichtig sind, sowohl im Sommer als auch im Winter, eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz sowie Sonnencreme. Die Frauen sollten die Knie immer bedeckt lassen.



 Telefonieren

Im Allgemeinen ist in Malawi das Telefonnetz noch nicht ganz so gut ausgebaut.
Man hat Größtenteils nur in den größeren Städten Empfang. Um mit seinem deutschen Handy eine SMS versenden zu können muss man auf jeden Fall die 0049 vorab wählen, beim Telefonieren jedoch 10149. Man hat die Möglichkeit über Airtel eine malawische Sim-Karte zu kaufen. Mit dieser kann man aber nur im Land telefonieren und keine SMS verschicken.
Mittlerweile muss man sich beim Kauf einer SIM Karte registrieren lassen. Nehmen Sie daher eine Kopie Ihres Reisepasses mit.



 Reisezeit, Jahreszeiten & Klima

Malawi liegt im tropisch-semihumiden Klimabereich.
Man unterscheidet zwischen drei Jahreszeiten: Mai – August: kalte & trockene Jahreszeit, Temperaturen von 15 – 27°C, nachts kann es teils Frost geben, tagsüber kann es aber auch sehr heiß werden.
September – November: heiße & trockene Jahreszeit, Temperaturen von 24 – 32°C
Dezember– April: warme & feuchte Regenzeit, klassische Regenzeit.

Auf Grund der vielen Höhenunterschiede im Land gibt es deutliche Unterschiede von Region zu Region was das Wetter betrifft.
Daher bekommt der Norden deutlich mehr Regen ab als der Süden des Landes. Vor allem die Wasserfläche des Malawisees beeinflusst das Wetter sehr. Somit kann es ganzjährig zu regelmäßigem Niederschlag kommen. Die Südosthänge erhalten daher besonders viel Regen. Die im Regenschattengelegenen Regionen und die Ufer des Lake Malawis sind jedoch eher regenarm.



 Dunkelheit

Die Tage im malawischen Sommer sind nicht ganz so lange wie bei uns im Sommer, es geht im Dezember ca. um 05:30 Uhr die Sonne auf und wird um 18:30 Uhr wieder dunkel. Im malawischen Winter dagegen wird es nicht ganz so früh dunkel wie bei uns, im Juni/Juli geht die Sonne ca. um 06:30 Uhr auf und um 17:30 Uhr unter. Die Sonnenuntergänge sind sehr zügig. Es gibt fast keine Dämmerung, entweder ist es Hell oder Dunkel.
Ab Einbruch der Dunkelheit sollten Sie sich in größeren Städten nicht allein aufhalten. Schauen Sie, dass Sie zum Einbruch der Dunkelheit Ihre Unterkunft erreicht haben. Dies dient zu Ihrer eigenen Sicherheit und verringert die Gefahr vor Wildunfällen.



 Reiseapotheke

Für kleine Notfälle ist es sinnvoll eine Reiseapotheke mit zuführen. Das sollte nicht fehlen:

  • Magen- /Darmmedikamente
  • Medikamente gegen Reisekrankheit
  • Medikamente gegen Fieber
  • Fieberthermometer
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Schmerzmittel
  • Insektenschutzmittel
  • Sonnencreme
  • Verbandmaterial / Pflaster
  • Eventuell Malariaprophylaxe
  • Medikamente die sowieso täglich eingenommen werden müssen


 Ärztliche Versorgung & Apotheken

Ärztliche Versorgung sowie Apotheken und Krankenhäuser gibt es nur in den großen Städten. In den ländlichen Teilen gibt es teils Krankenstationen oder die Missionsstationen können ebenfalls helfen. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Versorgung von Medikamenten in den Krankenstationen und Missionsstationen nicht immer reibungslos funktioniert. Aus diesem Grund nehmen Sie bitte eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit um sich für den Notfall zunächst einmal selbst versorgen zu können. Wenn es ernstzunehmende Unfälle oder Krankheiten sind, lassen Sie sich entweder nach Südafrika ausfliegen oder aber direkt zurück nach Hause.



 Nationalparkgebühren

Eintritt für Touristen: 10 USD für 24h
Kinder unter 12 kostenlos
Kinder & Jugendliche von 12 – 18 Jahre zahlen die Hälfte

Fahrzeuge mit Malawischen Kennzeichen: 3 USD pro Tag
Fahrzeuge mit Ausländischem Kennzeichen: 5 USD pro Tag
Fahrzeug über 2 Tonnen: 10 USD pro Tag
 

 



 Sprache

Die offizielle Landessprache ist Chichewa, die Amtssprache ist jedoch Englisch. Englisch wir auf dem Land teilweise nur wenig oder auch gar nicht gesprochen. Im Norden wird teils sogar schon Swahili gesprochen. Jede Volksgruppe hat Ihre eigene Sprache oder ihren eigenen Dialekt.



 Öffnungszeiten

Banken: Mo-Fr: 08:00 - 13:00 Uhr
Sa nur teilweise: 08:00 – 11:00 Uhr

Geschäfte: Mo- Fr: 07:30 – 12:00 Uhr & 13:30 – 17:00 Uhr
Sa: 07:30 – 12:00 Uhr



 Zoll

Nach Malawi dürfen alle persönlichen Gegenstände eingeführt werden. Außerdem 200 Zigaretten oder 250g Tabak sowie 0,75l Spirituosen und 1l Wein & 1l Bier. Bitte beachten Sie, dass wenn Sie von einem der Nachbarländer einreisen, Sie keine Milchprodukte oder Fleischprodukte einführen dürfen. Das gleiche gilt an Veterinärzäunen. Auch hier kann es sein, dass Ihnen diese Produkte abgenommen werden.



 Strom

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Steckdosen in Malawi um englische 3-Pol-Stecker handelt (220 – 240 Volt). Nicht in allen Lodges gibt es den Tag über Strom. Teilweise wird abends nur der Generator für einige Stunden eingeschalten. Daher empfiehlt es sich, seine Akkus während der Autofahrt aufzuladen.



 Sicherheit

Malawi ist ein sicheres und ausgesprochen Gastfreundliches Reiseland. Doch wie in komplett südlichen Afrika ist auch hier die Zunahme an Gewaltbereitschaft zu erkennen. Daher sollten Sie sich an einige Regeln halten:

  • Lassen Sie Ihren Mietwagen nie auf einem unbewachten Parkplatz stehen. Lassen Sie keine Wertsachen im Auto liegen die zu einem Einbruch verleiten können.
  • Wertvollen Schmuck und Gegenstände nehmen Sie am besten nicht mit in Ihren Urlaub.
  • Tragen Sie Bargeld immer direkt am Körper und nehmen Sie nie zu viel mit, lieber in kleinen Mengen oder am Körper verteilt.
  • Sollte Ihnen unterwegs jemand zeigen, dass Sie eine Panne haben, halten Sie nicht sofort an. Es könnte auch eine Falle zu einem Überfall sein.
  • Falls ein Auto auf Grund einer Panne am Straßenrand steht, fahren Sie weiter, dies könnte ebenfalls eine Falle sein.


 Trinkgelder

Alle Trinkgelder sind natürlich Ermessungssache und kann von jedem frei entschieden werden. Gerne geben wir Ihnen einen ungefähren Anhaltspunkt:
In Restaurants & Cafés sind 5 - 10% üblich.
Für Kofferträger, Hotelangestellte, Taxifahrer sind ein USD ausreichend.
Sollten Sie an einer geführten Tour teilnehmen können Sie pro Reiseteilnehmer und Crew Mitglied ca. 2-3 USD pro Tag.



 Einreise

Staatsbürger aus Deutschland benötigen für die Einreise kein Visum. Staatsbürger aus Österreich und der Schweiz benötigen bei Einreise ein Visum. Hierbei ist es sinnvoll das Visum schon vorab bei der Botschaft in Berlin zu beantragen. Es ist in Malawi nicht üblich, das Visum erst vor Ort zu beantragen und kann somit zu Problemen führen. Es gibt die Möglichkeit ein Single und ein Double Entry zu beantragen.
Single Entry: 125 Euro
Double Entry: 165 Euro
Der Reisepass muss nach Ausreise mindestens noch 6 Monate gültig sein. Bitte kontrollieren Sie bei Erhalt Ihres Reisepasses immer ob der Stempel mit dem Ausreisedatum nach dem Termin Ihrer Ausreise ist und nicht davor.
Kinder benötigen einen Reisepass mit Bild.

Bitte informieren Sie sich noch einmal vor Ihrer Reise über die genauen Einreise-bestimmungen, diese können schnell und ohne Vorwarnung geändert werden.
Wir empfehlen Ihnen eine Kopie Ihres Reisepasses bei sich zu haben, sollte Ihr Reisepass gestohlen oder verloren gehen, haben Sie zumindest noch eine Kopie zur Hand. Dasselbe gilt für Führerschein, Impfausweis, Krankenkassenkarte und andere wichtige Dokumente, die Sie auf Ihrer Reise benötigen.



 Alkohol

Nur in bestimmten Bottle Stores oder in lizenzierten Hotels darf Alkohol ausgeschenkt werden.



Namibia
Namibia
Namibia
 

Namibia

Namibia wird auch oft das „Land der Weite“ genannt. Es ist ca. zweimal so groß wie Deutschland und hat gerade mal 2,3 Millionen Einwohner. Sobald man die Hauptstadt Windhoek verlässt wird einem die Weite des Landes bewusst. Eingebettet zwischen den zwei Wüsten Namib und Kalahari, im Westen und Osten und den Flüssen Oranje und Kunene, im Süden und Norden ist die Landschaft abwechslungsreicher als man glauben mag.
Zu den absoluten Highlights gehören unter anderem Sossusvlei mit den größten Dünen der Welt, der Fishriver Canyon, er gehört zu den größten Canyons der Welt und der Etosha Nationalpark mit den Tieren Afrikas.
Auch die unbekannten und abgelegenen Ecken des Landes machen Namibia zu etwas einzigartigem. Gerade Straßen, auf denen man Kilometer weit niemanden begegnet, familiengeführte Unterkünfte in denen man nicht als Gast sondern als Freund begrüßt wird und nicht zu vergessen die Flora und Fauna die einem auf der ganzen Reise begleitet und immer wieder zum Staunen bringt.

 

Länder Informationen

 Gesundheitsvorsorge

Wenn Sie aus Europa nach Namibia einreisen, benötigen Sie keine speziellen Impfungen.
Namibia ist bis zum Etosha Nationalpark und dem Caprivi Strip ein malariafreies Gebiet. Wer jedoch in den Norden, also in den Etosha Nationalpark oder den Caprivi Strip fährt, sollte sich vorab überlegen die Malaria Prophylaxe zu nehmen. Vor allem in den Regenmonaten November – März ist die Infektionsgefahr besonders hoch. Eine der wichtigsten Maßnahmen um sich gegen Malaria zu schützen ist sich zu Beginn der Dämmerung, lange Kleidung anzuziehen und sich gut mit einem Insektenschutz einzucremen. Da wir keine Ärzte sind, bitten wir Sie, sich direkt an den Arzt Ihres Vertrauens zu wenden. Weitere Informationen erhalten Sie auch vom Tropeninstitut.

Weiter empfehlen sich die Impfungen gegen Hepatitis A & B.

Sollten Sie aus einem Gelbfiebergebiet anreisen, müssen Sie die Gelbfieberimpfung vorweisen können.
Aids ist in den afrikanischen Ländern stark verbreitet. Daher sollten Sie sich bei sexuellen Kontakten auf jeden Fall mit Kondomen schützen. Seien Sie auch vorsichtig bei dem Umgang mit offenen Wunden und Blut.



 Zeitverschiebung

Zur Europäischen Sommerzeit muss man in Namibia die Uhr eine Stunde zurück stellen. Zu der Europäischen Winterzeit muss man die Uhr eine Stunde vorstellen. Die Uhr wird jeweils in der ersten Samstagsnacht im April und im September umgestellt.



 Auto fahren

In Namibia herrscht Linksverkehr, das heißt, das Lenkrad ist auf der rechten Seite und man fährt auf der linken Seite. Haben Sie keine Scheu, auch wenn es Ihnen zu Beginn nicht ganz geheuer ist, Sie gewöhnen sich sehr schnell daran.



 Geld/Währung

Die Währung in Namibia ist Namibia Dollar (NAD/N$). Der Namibisch Dollar ist an den südafrikanischen Rand gekoppelt. In Namibia ist es auch möglich mit südafrikanischen Rand zu bezahlen.
In jeder Stadt gibt es eine Bank an der man die Möglichkeit hat Geld abzuheben. An allen Bankautomaten (ATM) mit dem Maestro Zeichen ist es möglich, mit der Maestro Card (EC-Karte) zu zahlen. Auch mit Master Card und Visa sollte es keine Probleme geben Geld abzuheben. Bitte beachten Sie, dass Sie an den meisten Geldautomaten nicht mehr als 2000 oder 3000 NAD abheben können.

Auch wenn es in den meisten Unterkünften und Restaurants mittlerweile kein Problem ist mit Karte zu zahlen, können wir nur empfehlen Bargeld mitzunehmen. An Tankstellen empfehlen wir nicht mit Karte zu bezahlen und in den Unterkünften wird oft eine Gebühr für Kartenzahlung verlangt. Entweder können Sie gleich zu Beginn an einem Geldautomaten am Flughafen Geld abheben. Alternativ können Sie auch Euro Bar mitnehmen und direkt am Flughafen umtauschen.



 Kinder auf der Reise

Namibia ist ein kinderfreundliches Land. Auch für Kinder gibt es viel Spannendes zu Entdecken und Erleben. Wir sind der Meinung, dass man mit Kindern die Fahrstrecken nie zu lang wählen sollte und die Übernachtungsorte nicht täglich wechseln sollte. Gerne gestalten wir Ihnen Ihre Reise individuell, damit die ganze Familie auf Ihre Kosten kommt.



 Rauchen

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden und in Restaurants verboten. Bitte geben Sie Acht und schmeißen Ihre Zigaretten nicht in die Natur. Dies schadet der Umwelt und kann zu Buschfeuer führen.



 Essen

Namibia ist trotz der Trockenheit, auf Grund der vielen Import Güter, gut mit Lebensmittel versorgt. Größtenteils stammen die Lebensmittel im Supermarkt aus Südafrika. Gemüse und Obst kann man, wenn es gewaschen ist, bedenkenlos essen.
Die traditionelle Küche ist eher deftig und sehr Fleisch haltig. Es wird sehr oft Wild wie Oryx, Kudu, Warzenschwein oder Strauß angeboten. Fischgerichte sind eher selten. Hierfür sollte man an die Küste nach Swakopmund, Walvis Bay oder Lüderitz fahren.
Namibia ist wie auch Südafrika bekannt für seinen „Braai“, das Grillen von Fleisch an frischer Luft. Eine weitere Spezialität von Namibia ist Biltong, Luftgetrocknetes, gut gewürztes Fleisch oder auch Rauchfleisch.
Auch das Leitungswasser (abgesehen von Windhoek) ist meist  Trinkwasser. Viele Farmen und Lodges pumpen, mit eigenen Wasserpumpen, ihr Leitungswasser aus dem Grundwasser.
Wir empfehlen Ihnen immer 5 Liter Wasser mit dabei zu haben.



 Feiertage
  • 01.01.Neujahr (New Year)
  • 21.03. Tag der Unabhängigkeit (Independence Day)
  • 22.03. Feiertag nach Unabhängigkeit
  • Karfreitag
  • Ostersonntag
  • Ostermontag
  • 01.05. Tag der Arbeit (Worker’s Day)
  • 04.05. Cassinga-Tag (in Erinnerung an den Unabhängigkeitskämpfer)
  • Christi Himmelfahrt
  • 25.05. Africa Day (zur Erinnerung an die Gründung der Organisation für afrikanische Einheit)
  • 26.08. Heldengedenktag (Heroes Day)
  • 10.12. Tag der Menschenrechte (International Human Rights Day)
  • 25.12. Weihnachten (Christmas Day)
  • 26.12. Familientag (Family Day)


 Kleidung

Wir empfehlen für den Winter reichlich warme Kleidung einzupacken. Ziehen Sie sich am besten nach dem „Zwiebel-Prinzip“ an. Am Morgen kann es noch sehr kalt sein (0°C) und gegen Mittag kann es bis zu 30°C warm werden. Lassen Sie sich von der trügerischen Sonne nicht beeinflussen. Sobald die Sonne am Nachmittag verschwindet kühlt es sehr schnell ab.
Auch im namibischen Sommer sollte man etwas Warmes zum Anziehen mitnehmen. Sehr wichtig sind, sowohl im Sommer als auch im Winter, eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz sowie Sonnencreme.



 Telefonieren

Im Allgemeinen ist in Namibia sowohl das Telefonnetz als auch das Mobilfunknetz gut ausgebaut.
Es gibt einen Handyanbieter in Namibia, MTC. Bei Anreise können Sie sich eine namibische SIM Karte besorgen. So können Sie bei Notfällen oder Problemen, günstig in Namibia telefonieren. Das Telefonieren nach Deutschland kostet pro Minuten mit der namibischen SIM Karte ca. 10N$ pro Minute. Mittlerweile muss man sich beim Kauf einer SIM Karte registrieren lassen. Nehmen Sie daher eine Kopie Ihres Reisepasses für den Kauf mit.



 Reisezeit, Jahreszeiten & Klima

Namibia liegt auf der Südhalbkugel, das heißt die Jahreszeiten sind umgekehrt als in Europa. Wenn wir Sommer haben, ist in Namibia Winter und es ist Trockenzeit. Vor allem in den Monaten Juli & August kann es nachts sehr kalt werden.
In unserem Winter ist in Namibia Sommer. In den Monaten Januar bis März ist Regenzeit. Zu dieser Zeit kann es sehr heiß und nass werden. Doch Regenzeit bedeutet nicht, dass es ununterbrochen regnet. Es sind eher kurze, starke, regionale Schauer.
Namibia kann man das ganze Jahr bereisen. Wer Wert auf Tierbeobachtung legt sollte die Monate Juni bis Oktober nutzen. Zu dieser Zeit ist das Land sehr trocken und das Wasser ist nur noch an wenigen Wasserstellen aufzufinden, hier versammelt sich dann das Wild.



 Dunkelheit

Die Tage im namibischen Sommer sind nicht ganz so lange wie bei uns im Sommer, es wird von Dezember – März ca. um 19:30 Uhr dunkel. Im namibischen Winter dagegen wird es nicht ganz so früh dunkel wie bei uns, Mai – September ca. gegen 18:00 Uhr.
Ab Einbruch der Dunkelheit sollten Sie sich in den Städten nicht allein aufhalten. Schauen Sie, dass Sie zum Einbruch der Dunkelheit Ihre Unterkunft erreicht haben. Dies dient zu Ihrer eigenen Sicherheit und verringert die Gefahr vor Wildunfällen.



 Reiseapotheke

Für kleine Notfälle ist es sinnvoll eine Reiseapotheke mit zuführen. Das sollte nicht fehlen:

  • Magen- /Darmmedikamente
  • Medikamente gegen Reisekrankheit
  • Medikamente gegen Fieber
  • Fieberthermometer
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Schmerzmittel
  • Insektenschutzmittel
  • Sonnencreme
  • Verbandmaterial / Pflaster
  • Eventuell Malariaprophylaxe
  • Medikamente die täglich eingenommen werden müssen


 Ärztliche Versorgung & Apotheken

Namibia hat eine sehr gute ärztliche Versorgung, man kann diese mit dem Europäischen Standard vergleichen. In Windhoek und Swakopmund gibt es mehrere Krankenhäuser und in jeder etwas größeren Stadt mindestens eine Apotheke. Dennoch kann eine kleine Reiseapotheke nie schaden. Um hohe Kosten und Komplikationen zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Auslandsreise Krankenversicherung abzuschließen. Informationen über Impfungen und Krankheiten finden Sie unter „Gesundheitsvorsorge“.



 Nationalparkgebühren

80 NAD (Kinder unter 16 Jahren frei):
Etosha National Park, Namib Naukluft Park, Waterberg Plateau Park, Ai-Ais Transfrontier Park, Skeleton Coast Park

40NAD (Kinder unter 16 Jahren frei):
Für alle weiteren Parks

10NAD:
Für jedes Fahrzeug (bis 10 Sitze) in jedem Park



 Sprache

Seit der Unabhängigkeit Namibias ist Englisch die Amtssprache. 1/8 der Bevölkerung spricht deutsch, 2/3 spricht Afrikaans. Hauptsächlich werden in Namibia die Stammessprachen gesprochen, wie zum Beispiel OshiWambo, Herero, Damara, u.v.m.
Afrikaans:
Hallo  - Dag
Wie geht’s? - Hoe gaan dit?
Danke, mir geht‘s gut! - Goed, dankie!
Ja - Ja
Nein - Nee
Danke - Dankie!
Bitte - Asseblief
Entschuldigung - Ekskuus?
Ich heiße … - My naam is…
Tschüss - Sien vir jou!



 Öffnungszeiten

Banken: Mo-Fr: 09:00 – 15:30 Uhr / Sa: 09:00 – 11:00 Uhr
Geschäfte: 08:30 – 13:00 Uhr& 15:00 – 18:00 Uhr/ Sa: 08:30 – 13:00 Uhr oder 17:00 Uhr
Manche Geschäfte sind sonntags geöffnet



 Zoll

Nach Namibia dürfen alle persönlichen Gegenstände eingeführt werden. Außerdem 1 Liter Alkohol, einschließlich Likör & Magenbitter, zwei Liter Wein, 50ml Parfüm, 250ml Eau de Toilettes, 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 250g Tabak.
Bitte beachten Sie, dass wenn Sie von einem der Nachbarländer einreisen, Sie keine Milchprodukte oder Fleischprodukte einführen dürfen. Das gleiche gilt an den Veterinärzäunen. Auch hier kann es sein, dass Ihnen diese Produkte abgenommen werden.



 Strom

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Steckdosen in Namibia um dreipoligen Stecker (15 Amper/ 220-240 Volt) handelt. Sie ähneln den englischen Steckern, bis auf das sie rund statt eckig sind. Diese sind meist nicht in den „Welt Reise Adaptern“ enthalten. Sie sind jedoch in einem Elektrogeschäft in Namibia zu erhalten oder können oft auch in den Unterkünften ausgeliehen werden.
In manchen Lodges finden Sie auch englische Steckdosen.



 Sicherheit

Namibia ist auf Grund der Weite und der wenigen Bevölkerung im Allgemeinen sehr sicher. Doch gerade in den Großstädten sollte man mit der Kriminalität nicht zu leichtsinnig umgehen. Daher sollten Sie sich an einige Regeln halten:

  • Lassen Sie Ihren Mietwagen nie auf einem unbewachten Parkplatz stehen.
  • Lassen Sie keine Wertsachen im Auto liegen die zu einem Einbruch verleiten können
  • Wertvollen Schmuck und Gegenstände nehmen Sie am besten nicht mit in Ihren Urlaub.
  • Tragen Sie Bargeld immer direkt am Körper und nehmen Sie nie zu viel mit, lieber in kleinen Mengen oder am Körper verteilt.
  • Sollte Ihnen unterwegs jemand zeigen, dass Sie eine Panne haben, halten Sie nicht sofort an. Es könnte auch eine Falle zu einem Überfall sein.
  • Falls ein Auto auf Grund einer Panne am Straßenrand steht, fahren Sie weiter, dies könnte ebenfalls eine Falle sein


 Trinkgelder

Alle Trinkgelder sind natürlich Ermessungssache und kann von jedem frei entschieden werden. Gerne geben wir Ihnen einen ungefähren Anhaltspunkt:
In Restaurants & Cafés sind 10% üblich.
Für Kofferträger, Hotelangestellte, Taxifahrer sind ein paar Namibia Dollar angemessen.
In Namibias Städten werden die meisten öffentlichen Parkplätze von sogenannten Car Guards überwacht. Oft fragen Sie davor, ob Sie auf Ihr Auto aufpassen dürfen und hängen einen kleinen Zettel an den Scheibenwischer.  Die Jungs freuen sich immer, wenn Sie ihnen beim weg fahren ein paar Münzen Trinkgeld geben.



 Einreise

Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen benötigen Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Visum. Sie bekommen automatisch mit Vorlage eines ausgefüllten Formulars und des Reisepasses ein Touristenvisum. Der Reisepass muss nach Ausreise mindestens noch 6 Monate gültig sein. Bitte kontrollieren Sie bei Erhalt Ihres Reisepasses immer ob der Stempel mit dem Ausreisedatum nach dem Termin Ihrer Ausreise ist und nicht davor.
Kinder benötigen einen Reisepass mit Bild.
Wir empfehlen Ihnen eine Kopie Ihres Reisepasses bei sich zu haben, sollte Ihr Reisepass gestohlen oder verloren gehen, haben Sie zumindest noch eine Kopie zur Hand. Dasselbe gilt für Führerschein, Impfausweis, Krankenkassenkarte und andere wichtige Dokumente, die Sie auf Ihrer Reise benötigen.



 Alkohol

Nur in bestimmten Bottle Stores oder in lizenzierten Hotels darf Alkohol ausgeschenkt werden.  An Bier ist vor allem das Windhoek Lager empfehlenswert, es wird direkt in Windhoek nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Auch die Weintrinker kommen nicht zu kurz, die südafrikanischen Weine sind sehr zu empfehlen.
Eine Afrika Reise wäre keine Afrika Reise ohne einen der legendären Sundowner (gemeinsames Beisammensein und Sonnenuntergang anschauen). Sehr gut dazu schmeckt ein Savanna (eine Art Cidre) oder ein Gin Tonic.



Sambia
Sambia
 

Sambia

Mit dem 14,5 Millionen Einwohner Land Samibia verbindet man oft Livingstone und die weltberühmten Vicotria Falls. Dies ist auch ein guter Grund, wer sich in dieser Region befindet, sollte es nicht missen, die größten Wasserfälle der Welt zu bestaunen und wenn möglich auch einige Aktivitäten unternehmen. Doch Sambia hat weit mehr als die Wasserfälle zu bieten.
Das sehr unscheinbare Land hat tolle Nationalparks die einem Afrikas Naturschätze abseits der Touristenpfade näher bringen. Hierzu gehört unter anderem der Luangwa Nationalpark der für seine Night Game Drives bekannt ist. Sehr gut zu kombinieren ist eine Sambia Reise mit einem Abstecher zum Lake Malawi.

 

Länder Informationen

 Gesundheitsvorsorge

Um von Europa direkt nach Sambia einreisen zu können benötigt man eigentlich keinen besonderen Nachweis. Reist man aus einem Gelbfieberland ein, ist eine Gelbfieberimpfung notwendig. Oft wird selbst bei der Einreise aus Europa nach der Gelbfieberimpfung gefragt. Man sollte immer dabei bedenken, dass Sambia ein Gelbfieber Gebiet ist. Daher ist diese Impfung schon sinnvoll.
Bei einer Reise in Zusammenhang mit Malawi ist die Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Sambia ist ein Malariagebiet. Daher sollte man sich vorab überlegen die Malaria Prophylaxe zu nehmen. Vor allem in den Regenmonaten November – März ist die Infektionsgefahr besonders hoch. Eine der wichtigsten Maßnahmen um sich gegen Malaria zu schützen ist sich zu Beginn der Dämmerung, lange Kleidung anzuziehen und sich gut mit einem Insektenschutz einzucremen. Da wir keine Ärzte sind, bitten wir Sie, sich direkt an den Arzt Ihres Vertrauens zu wenden. Weitere Informationen erhalten Sie auch vom Tropeninstitut.

Weiter empfehlen sich die Impfungen gegen Hepatitis A & B.

Aids ist in den afrikanischen Ländern stark verbreitet. Daher sollten Sie sich bei sexuellen Kontakten auf jeden Fall mit Kondomen schützen. Seien Sie auch vorsichtig bei dem Umgang mit offenen Wunden und Blut.

In stehendem Gewässer oder nur leicht fließendem Gewässer kann es zur Bilharziose einer chronischen Infektionskrankheit kommen. Der Erreger sitzt in dem Zwischenwirt, eine Wasserschnecke die sich sehr gerne in diesen Süßgewässern aufhält. Die Erkrankung wird meist jedoch erst zuhause festgestellt und kann sehr gut behandelt werden.



 Zeitverschiebung

Bei der Zeitverschiebung handelt es sich um MEZ + 1 Stunde. Das heißt im europäischen Sommer sind die Zeiten gleich mit Sambia. Im Europäischen Winter ist Sambia uns eine Stunde voraus.



 Auto fahren

In Sambia herrscht Linksverkehr, das heißt, das Lenkrad ist auf der rechten Seite und man fährt auf der linken Seite. Haben Sie keine Scheu, auch wenn es Ihnen zu Beginn nicht ganz geheuer ist, Sie gewöhnen sich sehr schnell daran. Die Straßen sind lang nicht so befahren wie wir es aus Europa kennen.



 Geld/Währung

Die Währung in Sambia ist der der Sambische-Kwacha.
1 Kwacha = 100 Ngwee.
In den Luxus Lodges & Hotels ist es mittlerweile fast überall möglich mit Visa zu zahlen (Master Card nicht ganz so oft & American Express sehr selten). Auch in größeren Restaurants, Kunstgalerien der größeren Städte. Nicht jedoch an Tankstellen, Supermärkten oder in den Nationalparks. Hier sollte man auf jeden Fall genügend Bar Geld bei sich haben. Immer mehr ATM-Schalter werden im Land aufgestellt und somit wird das Netz der Geldautomaten immer größer. Es ist nicht immer gewährleistet das Geld vorhanden ist.
Es ist möglich Geld zu wechseln, informieren Sie sich jedoch davor wie Wechselkurs momentan auf dem Markt ist.
Es ist Größtenteils möglich in Sambia auch mit USD zu bezahlen. Jedoch bekommt man meist das Rückgeld in der Landeswährung zurück. Für kleine Ausgaben an der Bar ist es immer sinnvoll in der Landeswährung zu zahlen, da man ansonsten sehr schnell abgezockt werden kann.
Bitte beachten Sie, dass keine USD Scheine, die älter als 2009 sind, akzeptiert werden.



 Kinder auf der Reise

Generell ist es kein Problem mit Kindern in Sambia zu reisen. Die Einheimischen lieben Kinder und sind immer sehr zuvorkommend. Man sollte jedoch bei der Planung, gerade mit kleinen Kindern beachten, dass Windeln, Nahrung für Kinder nur in den größeren Städten vorhanden sind.
Des Weiteren sollte man sich bewusst sein, dass die gesundheitliche Versorgung nicht gerade gut ist und man außerhalb der Städte mehrere Stunden bis zum nächsten Krankenhaus benötigt oder sogar zurück nach Hause fliegen muss um die gewisse gesundheitliche Versorgung zu erhalten.
Bitte beachten Sie, dass Kinder vor Wildtieren oft stärker gefährdet als Erwachsene sind. Aus diesem Grund dürfen bei bestimmten Wildbeobachtungsfahrten Kinder nicht mit fahren. Einige Lodges verbieten aus diesem Grund die Übernachtung von Kinder unter 12 Jahren.
Man sollte die Touren immer Kinderfreundlich gestalten. Die Fahrstrecken sollten nicht zu lang sein und man sollte mindestens an einem Ort zwei Übernachtungen einplanen. Gerne gestalten wir Ihnen Ihre Reise individuell, damit die ganze Familie auf Ihre Kosten kommt.



 Rauchen

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden und in Restaurants verboten. Bitte geben Sie Acht und schmeißen Ihre Zigaretten nicht in die Natur. Dies schadet der Umwelt und kann zu Buschfeuer führen.



 Essen

In Sambia ist die Versorgung vor allem in den Größeren Städten wie Lusaka, Livingstone, Mazabuka, Choma, Chipata, Kabwe, Chingola, Solwezi, Ndola, Kitwe, Mansa und Kasama sehr gut. In den ländlichen Regionen gibt es das einheimische Gemüse und Obst auf den Märkten oder am Straßenrand zu kaufen, jedoch nur sehr selten Fleisch (ist nicht jedermanns Sache) und Milchprodukte so gut wie gar nicht. Daher empfiehlt es sich, in den großen Städten die Vorräte immer gut aufzufüllen und eine wenig seine Mahlzeiten zu planen.
Sambia hat keine traditionelle Einheimische Küche, bzw. kocht diese nicht für die Touristen. Daher wird hier sehr oft gegrillt (Braai in Südafrika). In den Hotels wird mit einheimischen Mittel sehr viel Europäisch gekocht.
Wir empfehlen Ihnen immer 5 Liter Wasser mit dabei zu haben.



 Feiertage

01.01. Neujahr (New Year)
März Tag der Jugend
Karfreitag
Ostersonntag
Ostermontag
01.05. Tag der Arbeit (Worker’s Day)
25.05. Afrika - Freiheitstag
Erster Montag & Dienstag im Juli Heldentag und Tag der Einheit
24.10. Unabhängigkeitstag
25.12. Weihnachten (Christmas Day)



 Kleidung

Wir empfehlen für den Winter reichlich warme Kleidung einzupacken. Ziehen Sie sich am besten nach dem „Zwiebel-Prinzip“ an. Am Morgen kann es noch sehr kalt sein (0°C) und gegen Mittag kann es bis zu 30°C warm werden. Lassen Sie sich von der trügerischen Sonne nicht beeinflussen. Sobald die Sonne am Nachmittag verschwindet kühlt es sehr schnell ab.
Auch im afrikanischen Sommer sollte man etwas Warmes zum Anziehen mitnehmen. Sehr wichtig sind, sowohl im Sommer als auch im Winter, eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz sowie Sonnencreme. Die Frauen sollten die Knie immer bedeckt lassen.



 Telefonieren

Im Allgemeinen ist in Sambia sowohl das Telefonnetz als auch das Handynetz gut ausgebaut.
Es gibt einen Handyanbieter in Sambia, Airtel. Bei Anreise können Sie sich eine sambische SIM Karte besorgen. So können Sie bei Notfällen oder Problemen, günstig in Sambia telefonieren. Das Telefonieren nach Deutschland kostet pro Minuten mit der sambischen SIM Karte ca. 1,50 Euro pro Minute. Mittlerweile muss man sich beim Kauf einer SIM Karte registrieren lassen. Nehmen Sie daher eine Kopie Ihres Reisepasses mit.



 Reisezeit, Jahreszeiten & Klima

Sambia liegt im tropisch-semihumiden Klimabereich.
Man unterscheidet zwischen drei Jahreszeiten: Mai – August: kalte & trockene Jahreszeit, Temperaturen von 15 – 27°C, nachts kann es teils Frost geben, tagsüber kann es aber auch sehr heiß werden.
September – November: heiße & trockene Jahreszeit, Temperaturen von 24 – 32°C
Dezember– April: warme & feuchte Regenzeit, klassische Regenzeit



 Dunkelheit

Die Tage im sambischen Sommer sind nicht ganz so lange wie bei uns im Sommer, es geht im Dezember ca. um 05:30 Uhr die Sonne auf und wird um 18:30 Uhr wieder dunkel. Im sambischen Winter dagegen wird es nicht ganz so früh dunkel wie bei uns, im Juni/Juli geht die Sonne ca. um 06:30 Uhr auf und um 17:30 Uhr unter. Die Sonnenuntergänge sind sehr zügig. Es gibt fast keine Dämmerung, entweder ist es Hell oder Dunkel.
Ab Einbruch der Dunkelheit sollten Sie sich in größeren Städten nicht allein aufhalten. Schauen Sie, dass Sie zum Einbruch der Dunkelheit Ihre Unterkunft erreicht haben. Dies dient zu Ihrer eigenen Sicherheit und verringert die Gefahr vor Wildunfällen.



 Reiseapotheke

Für kleine Notfälle ist es sinnvoll eine Reiseapotheke mit zuführen. Das sollte nicht fehlen:

  • Magen- /Darmmedikamente
  • Medikamente gegen Reisekrankheit
  • Medikamente gegen Fieber
  • Fieberthermometer
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Schmerzmittel
  • Insektenschutzmittel
  • Sonnencreme
  • Verbandmaterial / Pflaster
  • Eventuell Malariaprophylaxe
  • Medikamente die sowieso täglich eingenommen werden müssen


 Ärztliche Versorgung & Apotheken

Ärztliche Versorgung sowie Apotheken und Krankenhäuser gibt es nur in den großen Städten. In den ländlichen Teilen gibt es teils Krankenstationen oder Missionsstationen, die ebenfalls helfen können. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Versorgung von Medikamenten in den Krankenstationen und Missionsstationen nicht immer reibungslos funktioniert. Aus diesem Grund nehmen Sie bitte eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit um sich für den Notfall zunächst einmal selbst versorgen zu können. Wenn es ernstzunehmende Unfälle oder Krankheiten sind, lassen Sie sich entweder nach Südafrika ausfliegen oder aber direkt zurück nach Hause.



 Nationalparkgebühren

Lower Sambesi Nationalpark:
25USD p.P. geführt / 30USD p.P. Selbstfahrer
South Luangwa Nationalpark:
25USD p.P. geführt / 30USD p.P. Selbstfahrer North
Luangwa Nationalpark:
20USD p.P. geführt / 25USD p.P. Selbstfahrer
Mosi-oa-Tunya Nationalpark:
10USD p.P. geführt / 15USD p.P. Selbstfahrer
Kafue Nationalpark: 20USD p.P.
Luambe Nationalpark: 15USD p.P.
West Luanga/Blue Lagoon: 10USD p.P.
Sumbu/Kasanka/Lochinvar: 10USD p.P.
Liuwa Plain Nationalpark: 40USD p.P.
Alle anderen Parks: 5USD p.P.
Kinder unter 5 kostenlos/ Kinder & Jugendliche zahlen die Hälfte

Fahrzeuge mit Samibschen Kennzeichen: 15300 Kwacha pro Tag
Fahrzeuge mit Ausländischem Kennzeichen: 15 USD pro Tag
Fahrzeug über 3 Tonnen: 30 USD pro Tag



 Sprache

Die sambische Staatssprache ist Englisch. Es werden wie in allen afrikanischen Ländern auch weitere Stammessprachen gesprochen.

  • Bemba: Copperbelt & Nordostsambia
  • Tonga: im Süden des Landes
  • Lozi/Luvale: Westsambia
  • Lunda: Mwinilunga
  • Kaonde: nordwestlich von Lusaka – Solwezi
  • Kasempa/Nanja: Lusaka


 Öffnungszeiten

Banken:
Mo-Fr: 08:15 - 12:45 Uhr oder 08:30 – 14:30 Uhr
Sa nur teilweise: 08:15 – 11:00 Uhr

Geschäfte:
Mo- Fr: 08:15 – 12:30 Uhr & 14:00 – 17:00 Uhr
Sa: 08:00 – 12:00 Uhr

Ämter/Behörden:
Mo-Fr: 08:00 – 12:30 & 14:00 – 17:00 Uhr



 Zoll

Nach Sambia dürfen alle persönlichen Gegenstände eingeführt werden. Außerdem 200 Zigaretten oder 450g Tabak & eine Flasche Spirituosen. Bitte beachten Sie, dass wenn Sie von einem der Nachbarländer einreisen, Sie keine Milchprodukte oder Fleischprodukte einführen dürfen. Das gleiche gilt an den Veterinärzäunen. Auch hier kann es sein, dass Ihnen diese Produkte abgenommen werden.



 Strom

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Steckdosen in Sambia um englische 3-Pol-Stecker handelt (22o – 240 Volt). Nicht in allen Lodges gibt es den Tag über Strom. Teilweise wird abends nur der Generator für einige Stunden eingeschalten. Daher empfiehlt es sich, seine Akkus während der Autofahrt aufzuladen.



 Sicherheit

Sambia ist ein sicheres und ausgesprochen Gastfreundliches Reiseland. Doch wie in komplett südlichen Afrika ist auch hier die Zunahme an Gewaltbereitschaft zu erkennen. Daher sollten Sie sich an einige Regeln halten:

  • Lassen Sie Ihren Mietwagen nie auf einem unbewachten Parkplatz stehen. Lassen Sie keine Wertsachen im Auto liegen die zu einem Einbruch verleiten können.
  • Wertvollen Schmuck und Gegenstände nehmen Sie am besten nicht mit in Ihren Urlaub.
  • Tragen Sie Bargeld immer direkt am Körper und nehmen Sie nie zu viel mit, lieber in kleinen Mengen oder am Körper verteilt.
  • Sollte Ihnen unterwegs jemand zeigen, dass Sie eine Panne haben, halten Sie nicht sofort an. Es könnte auch eine Falle zu einem Überfall sein.
  • Falls ein Auto auf Grund einer Panne am Straßenrand steht, fahren Sie weiter, dies könnte ebenfalls eine Falle sein


 Trinkgelder

Alle Trinkgelder sind natürlich Ermessungssache und kann von jedem frei entschieden werden. Gerne geben wir Ihnen einen ungefähren Anhaltspunkt:
In Restaurants & Cafés sind 5 - 10% üblich.
Für Kofferträger, Hotelangestellte, Taxifahrer sind ein USD ausreichend.
Sollten Sie an einer geführten Tour teilnehmen können Sie pro Reiseteilnehmer und Crew Mitglied ca. 2-3 USD pro Tag.



 Einreise

Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen bei Einreise ein Visum. Das Visum kann man sich direkt bei Einreise in das Land ausstellen lassen und muss es nicht zwangsläufig schon von zu Hause beantragen (ist meist teurer, da man Porto zur Botschaft zahlen muss sowie eine extra Ausstellungsgebühr). Es gibt die Möglichkeit ein Single und ein Double Entry zu beantragen.
Single Entry: 50 USD
Double Entry: 80 USD
Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise noch einmal über die genauen Einreisebestimmungen, diese können schnell und ohne Vorwarnung geändert werden. Der Reisepass muss nach Ausreise mindestens noch 6 Monate gültig sein. Bitte kontrollieren Sie bei Erhalt Ihres Reisepasses immer ob der Stempel mit dem Ausreisedatum nach dem Termin Ihrer Ausreise ist und nicht davor.
Kinder benötigen einen Reisepass mit Bild.
Wir empfehlen Ihnen eine Kopie Ihres Reisepasses bei sich zu haben, sollte Ihr Reisepass gestohlen oder verloren gehen, haben Sie zumindest noch eine Kopie zur Hand. Dasselbe gilt für Führerschein, Impfausweis, Krankenkassenkarte und andere wichtige Dokumente, die Sie auf Ihrer Reise benötigen.



 Alkohol

Nur in bestimmten Bottle Stores oder in lizenzierten Hotels darf Alkohol ausgeschenkt werden.



 

Simbabwe

Simbabwe - ein Land im Umbruch. Nach jahrelangen politschen Problemen erholt sich Simbabwe momentan wieder und der Tourismus wird wieder stärker gefördert.
Leider haben wir noch nicht die Zeit gefunden das Land zu bereisen. Wir haben lediglich Victoria Falls schon intensiv erlebt. Die weltweit größten Wasserfälle können Sie natürlich gerne mit einer Reise durch Botswana, Namibia oder Sambia kombinieren.
 

 

 
Südafrika
Südafrika
Südafrika
Südafrika
Südafrika
Südafrika
Südafrika
 

Südafrika

Südafrika - die Regenbogennation.

Die südafrikanische Vergangenheit hat Südafrika zu dem gemacht was es heute ist, ein Staat buntgemischter Völker. Südafrika ist fast dreieinhalbmal so groß wie Deutschland und hat knapp 53 Millionen Einwohner.

Das Land der Kontraste bietet nicht nur kulturelle Vielfalt sondern auch eine Vielfalt an verschiedenen Landschaften. Südafrika liegt in drei Klimazonen, so dass Sie in einem Land die rauen Küsten des Atlantiks, die tropischen Strände des indischen Ozeans, hohe Gebirgsketten gedeckt mit einer Schneekuppe und weite Steppen mit wilden Tieren erleben können.

Südafrika bietet Ihnen

  • Modemetropolen wie Kapstadt
  • Genießer-Regionen wie Franschhoek und Stellenbosch
  • Wildlife in den bekannten Nationalparks wie zum Beispiel dem Krüger Nationalpark oder dem Addo Elephant Nationalpark
  • kulturelle Ecken wie das indische Viertel in Durban
  • und nicht zu vergessen den Atlantik und den indische Ozean die zum Baden und Surfen einladen.

Genießen Sie die vielen leckeren Köstlichkeiten, ob die traditionelle südafrikanische oder die internationale Küche, ein passender Wein hat Südafrika zu jedem Essen im Angebot.

Südafrika ist durch seine gute Infrastruktur ein guter Einstieg für Afrikaunerfahrene. Die Infrastruktur ist im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern sehr weit entwickelt und gut mit Europa zu vergleichen. Dennoch hat das Land seine afrikanischen Highlights, die die Reise zu etwas unvergesslichem machen.

Lernen Sie Südafrika auf einer Selbstfahrertour oder auf einer geführten Tour mit einer Gruppe kennen. Wir finden mit Sicherheit das richtige für Sie.

 

Länder Informationen

 Gesundheitsvorsorge

Wenn Sie aus Europa nach Südafrika Einreisen benötigen Sie keine speziellen Impfungen. Teile des Landes (vor allem der Osten Südafrikas) sind Malariagebiete. Aus diesem Grund sollte Sie sich vorab überlegen die Malaria Prophylaxe zu nehmen. Vor allem in den Regenmonaten November – März ist die Infektionsgefahr besonders hoch. Eine der wichtigsten Maßnahmen um sich gegen Malaria zu schützen ist sich zu Beginn der Dämmerung, lange Kleidung anzuziehen und sich gut mit einem Insektenschutz einzucremen. Da wir keine Ärzte sind, bitten wir Sie, sich direkt an  den Arzt Ihres Vertrauens zu wenden. Weitere Informationen erhalten Sie auch vom Tropeninstitut.



 Zeitverschiebung

Nur zu unserer mitteleuropäischen Winterzeit liegen wir eine Stunde vor Südafrika. Zur Mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung.



 Auto fahren

In Südafrika herrscht Linksverkehr, das heißt, das Lenkrad ist auf der rechten Seite und man fährt auf der linken Seite. Haben Sie keine Scheu, auch wenn es Ihnen zu Beginn nicht ganz geheuer ist, Sie gewöhnen sich sehr schnell daran.



 Verkehrskontrollen

Leider sind in Südafrika nicht alle Verkehrskontrollen ehrlich. Es kommt immer wieder vor, dass gerade während der Hauptsaison Touristen auf Grund von anscheinend zu schnellem Fahren oder ähnlichen kleinen Delikten angehalten werden. An folgendes können Sie sich halten:

  • Der Polizei ist es erlaubt Sie nach Ihrer Reiseroute zu fragen und kann Ihren Reisepass und Ihren Führerschein zur Kontrolle verlangen.
  • Es ist nicht erlaubt, Bußgelder in bar zu verlangen. Die Polizei muss Ihnen einen offiziellen Strafzettel schreiben, der im Normalfall an die Autovermietung gesendet wird. Die Autovermietung stellt Ihnen diesen dann in Rechnung.
  • Ebenfalls ist es nicht erlaub, dass die Polizei Sie bis zur nächsten Polizeistelle begleitet, um dort den Strafzettel zu zahlen.
  • Falls Sie sich unsicher sind, schreiben Sie sich das Kennzeichen und den Namen des Polizisten auf und klären die Situation in Ihrer nächsten Unterkunft.

Um unangenehme Situationen zu vermeiden, halten Sie sich bitte immer an die Verkehrsregeln.  



 Geld/Währung

Die Währung in Südafrika ist der Südafrikanischen Rand.
In jeder Stadt gibt es eine Bank an der man die Möglichkeit hat Geld abzuheben. An allen Bankautomaten (ATM) mit dem Maestro Zeichen ist es möglich mit der Maestro Card (EC-Karte) zu zahlen. Auch mit Master Card und Visa sollte es keine Probleme geben Geld abzuheben. Bitte beachten Sie, dass Sie an den meisten Geldautomaten nicht mehr als 2000 oder 3000 Rand abheben können.

Auch wenn es in den meisten Unterkünften und Restaurants mittlerweile kein Problem ist mit Karte zu zahlen können wir nur empfehlen Bargeld mitzunehmen. An Tankstellen empfehlen wir nicht mit Karte zu bezahlen und in den Unterkünften wird oft eine Gebühr für Kartenzahlung verlangt. Entweder können Sie gleich zu Beginn an einem Geldautomaten am Flughafen Geld abheben. Alternativ können Sie auch Euro Bar mitnehmen und direkt am Flughafen umtauschen. So sind Sie schon von Beginn an liquide und können Ihren Urlaub von Anfang an genießen ohne einen Gedanken an das Geldwechseln zu verlieren. In den großen Malls gibt es ebenfalls seriöse Wechselstuben.



 Kinder auf der Reise

Südafrika ist auf Grund der Abwechslung (Städte, Tiere, Meer, …) ein kinderfreundliches Land. Auch für Kinder gibt es viel Spannendes zu Entdecken und Erleben. Wir sind der Meinung, dass man mit Kindern die Fahrstrecken nie zu lang wählen sollte und die Übernachtungsorte nicht täglich wechseln sollte. Gerne gestalten wir Ihnen Ihre Reise individuell, damit die ganze Familie auf Ihre Kosten kommt.



 Rauchen

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden und in Restaurants verboten. Gelegentlich erlauben es manche Restaurants in einem separaten Raum oder an der Bar. Bitte geben Sie Acht und schmeißen Ihre Zigaretten nicht in die Natur. Dies schadet der Umwelt und kann zu Buschfeuer führen.



 Essen

Südafrika ist unserer Meinung nach ein reines Obst und Gemüse Paradies. Das Land bietet durch die vielen verschiedenen klimatischen Bedingungen Raum für den Anbau von verschiedenstem Obst und Gemüse. Des Weiteren bietet die Küste Meeresfrüchte und die großen Farmen das Fleisch von Wild oder Nutztieren. Außerhalb der großen Städte ist Leitungswasser meist auch Trinkwasser, am besten fragen Sie zuvor nach. In den Städten müssen Sie jedoch vorsichtig sein.
Die traditionelle Küche variiert je nach Region und Herkunft.
Das typische essen der schwarz-Afrikaner ist Maisbrei auch Mielie-Pap oder nur Pap genannt, es ähnelt ein wenig dem Polenta, ist jedoch viel feiner.
Ohne seinen „Braai“ wäre der Südafrikaner kein Südafrikaner. „Braai“ bezeichnet man unser Grillen im Sommer, nur viel leidenschaftlicher.
Weitere sehr beliebte und einheimische essen sind „Potjieskos“ („Topfessen“) oder auch „Boerekos“ („Bauerntopf“). Beide Gerichte sind sehr reichhaltig und schwer. „Potjieskos“ wird auf einem dreibeinigen Topf über offenen Feuer gekocht.
Die sogenannte „Kap-Küche“ hat ihren Ursprung aus den asiatischen Ländern und auch aus Madagaskar. Mit exotischen Gewürzen wird eines der besten Currys gekocht die Sie je gegessen haben. Aus dieser Kultur kommt auch der beliebte warme Nachtisch „Malva Pudding“. Ein Nachtisch aus Milch, Zucker, Sahne und Aprikosenmarmelade.
Wir empfehlen Ihnen immer 5 Liter Wasser mit dabei zu haben.



 Feiertage

01.01. Neujahr (New Year)
21.03. Tag der Menschenrechte
Karfreitag
Ostersonntag
Ostermontag
27. 04. Tag der Freiheit
16.06. Tag der Jugend
09.08. Nationaler Frauentag
24.09. Tag des Erbes
16.12. Tag der Versöhnung
25.12. Weihnachten (Christmas Day)
26.12. Tag der Versöhnung



 Kleidung

In Südafrika sollte man zur jeder Jahreszeit sowohl Kleidung für warme Tage als auch für kühlere Tage mitnehmen. Vor allem nachts kann es sehr kühl werden. Sehr wichtig sind, sowohl im Sommer als auch im Winter, eine Kopfbedeckung als Sonnenschutz sowie Sonnencreme.



 Telefonieren

Im Allgemeinen ist sowohl das Telefonnetz als auch das Handynetz in Südafrika gut ausgebaut.
Es gibt drei große Handyanbieter in Südafrika, MTN, Vodacom und Cell C. Bei Anreise können Sie sich eine südafrikanische SIM Karte besorgen. So können Sie bei Notfällen oder Problemen, günstig in Südafrika telefonieren. Das Telefonieren nach Deutschland kostet pro Minuten mit der südafrikanischen SIM Karte ca. 10 Rand pro Minute. Mittlerweile muss man sich beim Kauf einer SIM Karte registrieren lassen. Nehmen Sie daher eine Kopie Ihres Reisepasses mit.



 Einkaufen

Südafrikas größte Städte Johannesburg, Durban und Kapstadt bieten Ihnen die besten Einkaufsmöglichkeiten des ganzen Kontinents. Hier gibt es große Malls in denen man sehr gut und auch günstig einkaufen gehen kann. Souvenirs kann man getrost an der Straße kaufen, doch handeln Sie. Wir empfehlen dabei immer zu zweit zu sein, niemals allein.



 Reisezeit, Jahreszeiten & Klima

Südafrika liegt auf der Südhalbkugel, das heißt die Jahreszeiten sind umgekehrt als in Europa. Wenn wir Sommer haben ist in Südafrika Winter. Vor allem in den Monaten Juli & August kann es nachts sehr kalt werden. In unserem Winter herrscht in Südafrika Sommer. Südafrika kann man das ganze Jahr bereisen. In Südafrika gibt es verschiedene Klimazonen.
Der Westen ist eher mediterran mit warmen, trockenen Sommer und kalten feuchten Winter. Der Osten dagegen ist eher subtropisch. Mit heißen, feuchten Sommer und  trockenen Winter.



 Dunkelheit

Die Tage im südafrikanischen Sommer sind nicht ganz so lange wie bei uns im Sommer, es wird von Dezember – März ca. um 18:30 Uhr dunkel. Im südafrikanischen Winter dagegen wird es ebenfalls gegen 17:00 Uhr bereits dunkel, Mai – September.
Ab Einbruch der Dunkelheit sollten Sie sich in größeren Städten nicht allein aufhalten. Schauen Sie, dass Sie zum Einbruch der Dunkelheit Ihre Unterkunft erreicht haben. Dies dient zu Ihrer eigenen Sicherheit und verringert die Gefahr vor Wildunfällen.



 Reiseapotheke

Für kleine Notfälle ist es sinnvoll eine Reiseapotheke mit zuführen. Das sollte nicht fehlen:

  • Magen- /Darmmedikamente
  • Medikamente gegen Reisekrankheit
  • Medikamente gegen Fieber
  • Fieberthermometer
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Schmerzmittel
  • Insektenschutzmittel
  • Sonnencreme
  • Verbandmaterial / Pflaster
  • Eventuell Malariaprophylaxe
  • Medikamente die täglich eingenommen werden müssen


 Ärztliche Versorgung & Apotheken

Südafrikas private Krankenhäuser sind mittlerweile auf dem europäischen Standard. In jeder größeren Stadt gibt es ein Krankenhaus und mindestens eine Apotheke welche auch gleich ein Drogeriemarkt ist. Dennoch kann eine kleine Reiseapotheke nie schaden. Um hohe Kosten und Komplikationen zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Auslandsreise Krankenversicherung abzuschließen.  Informationen über Impfungen und Krankheiten finden Sie unter „Gesundheitsvorsorge“



 Nationalparkgebühren

Je nach Nationalpark zwischen 68,00 Rand – 280,00 Rand pro Tag und Person
Kinder zwischen 2-11 Jahre zahlen die Hälfte



 Sprache

Die Amtssprache in Südafrika ist Englisch. Afrikaans ist sehr stark verbreitet und auch deutsch kann man immer wieder an dem einen oder anderen Eck hören. Wie in allen afrikanischen Ländern sind am meisten die Stammessprachen und Dialekte verbreitet. Es ist erstaunlich wie viele verschiedene Sprachen es in Südafrika gibt, es sind weit mehr als wir uns das vorstellen können. 

Afrikaans:
Hallo                                     Dag
Wie geht’s?                       Hoe gaan dit?
Danke, mir geht‘s gut!  Goed, dankie!
Ja                                           Ja
Nein                                     Nee
Danke                                  Dankie!
Bitte                                     Asseblief
Entschuldigung                Ekskuus?
Ich heiße …                        My naam is…
Tschüss                                               Sien vir jou!



 Öffnungszeiten

Banken:
Mo-Fr: 09:00 – 15:30 Uhr
Sa: 09:00 – 11:00 Uhr

Geschäfte:
08:30 – 13:00 Uhr & 15:00 – 18:00 Uhr
Sa: 08:30 – 13:00 Uhr oder 17:00 Uhr

Manche Geschäfte sind sonntags geöffnet



 Zoll

Nach Südafrika dürfen alle persönlichen Gegenstände eingeführt werden. Außerdem 1 Liter Alkohol, einschließlich Likör & Magenbitter, zwei Liter Wein, 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250g Tabak.

Bitte beachten Sie, dass wenn Sie von einem Nachbarland einreisen, Sie keine Milchprodukte oder Fleischprodukte einführen dürfen. Das gleiche gilt an den Veterinärzäunen. Auch hier kann es sein, dass Ihnen diese Produkte abgenommen werden.



 Karten

Als Straßenkarten und zur Orientierung in Südafrika empfehlen sich folgende Karten:

  • Reise Know-How: Straßenkarte Südafrika 1:1200000
  • Barthelomew: Landkarte Südafrika 1:2000000
  • Routh Guide Map: Reiß- & Wasserfeste Karte für Südafrika, Lesotho &Swaziland
  • Map Studio: Städtekarten mit eingezeichneten Hotels, Kinos, Krankenhäuser, uvm


 Strom

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Steckdosen in Südafrika um dreipoligen Stecker (15 Amper/ 220-240 Volt) handelt. Sie ähneln den englischen Steckern, bis auf das sie rund statt eckig sind. Diese sind meist nicht in den „Welt Reise Adaptern“ enthalten. Sie sind jedoch in einem Elektrogeschäft in Südafrika zu erhalten oder können oft auch in den Unterkünften ausgeliehen werden.
In manchen Lodges finden Sie auch englische Steckdosen.



 Sicherheit

Die Kriminalitätsstatistik in Südafrika ist erschreckend, doch selten sind Touristen involviert. Man sollte sich vor Augen halten, dass die höchste Kriminalität in den Townships stattfindet in denen ein Tourist ohne Begleitung eines Guides nichts zu suchen hat.
Die Sicherheit der Touristen wird groß geschrieben, von Alarmanlagen an den Unterkünften, bis zu Mauern, hohe Zäune oder auch Security Personal. Hören Sie auf Ihre Gefühle, sollten Sie sich unwohl fühlen drehen Sie lieber um und gehen zurück zu Ihrem Auto.
Einige Regeln gibt es zu beachten:

  • Lassen Sie Ihren Mietwagen nie auf einem unbewachten Parkplatz stehen. Lassen Sie keine Wertsachen im Auto liegen die zu einem Einbruch verleiten können.
  • Wertvollen Schmuck und Gegenstände nehmen Sie am besten nicht mit in Ihren Urlaub.
  • Tragen Sie Bargeld immer direkt am Körper und nehmen Sie nie zu viel mit, lieber in kleinen Mengen oder am Körper verteilt.
  • Sollte Ihnen unterwegs jemand zeigen, dass Sie eine Panne haben, halten Sie nicht sofort an. Es könnte auch eine Falle zu einem Überfall sein.
  • Falls ein Auto auf Grund einer Panne am Straßenrand steht, fahren Sie weiter, dies könnte ebenfalls eine Falle sein


 Trinkgelder

Alle Trinkgelder sind natürlich Ermessungssache und kann von jedem frei entschieden werden. Gerne geben wir Ihnen einen ungefähren Anhaltspunkt:
In Restaurants & Cafés sind 10% üblich.
Für Kofferträger, Hotelangestellte, Taxifahrer sind ein paar Rand angemessen.
In Südafrikas Städten werden die meisten öffentlichen Parkplätze von sogenannten Car Guards überwacht. Oft fragen Sie davor, ob Sie auf Ihr Auto aufpassen dürfen und hängen einen kleinen Zettel an den Scheibenwischer.  Die Jungs freuen sich immer, wenn Sie ihnen beim weg fahren ein paar Münzen Trinkgeld geben.



 Einreise

Bei einem Aufenthalt von 90 Tagen benötigen Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Visum. Sie bekommen automatisch mit Vorlage des Reisepasses ein Touristenvisum. Der Reisepass muss nach Ausreise mindestens noch 6 Monate gültig sein. Bitte kontrollieren Sie bei Erhalt Ihres Reisepasses immer ob der Stempel mit dem Ausreisedatum nach dem Termin Ihrer Ausreise ist und nicht davor.
Kinder benötigen einen Reisepass mit Bild.
Wir empfehlen Ihnen eine Kopie Ihres Reisepasses bei sich zu haben, sollte Ihr Reisepass gestohlen oder verloren gehen, haben Sie zumindest noch eine Kopie zur Hand. Dasselbe gilt für Führerschein, Impfausweis, Krankenkassenkarte und andere wichtige Dokumente, die Sie auf Ihrer Reise benötigen.

Sondereinreisebestimmungen für Kinder
Minderjährige Kinder müssen bei der Ein- und Ausreise nach/aus Südafrika eine Geburtsurkunde vorlegen aus der hervorgeht wer die Eltern des Kindes sind. Die Geburtsurkunde muss in Englisch übersetzt und beglaubigt sein. Reist nur ein Elternteil mit einem minderjährigen Kind, so muss eine Genehmigung des nicht mitreisenden Elternteils vorliegen. Dies ist nur möglich mit einer eidesstattlichen Versicherung (von einem Notar unterschrieben oder der Südafrikanischen Botschaft in Berlin oder dem Generalkonsulat in München), einer Passkopie sowie den Kontaktdaten des nicht mitreisenden Elternteils. Sollte nur ein Elternteil das Sorgerecht haben, so muss dies ebenfalls mit einem offiziellen Papier nachgewiesen werden. Reisen Sie mit minderjährigen Kindern die nicht Ihre eigenen sind, so benötigen Sie ebenfalls die eidesstattliche Versicherung, die Passkopien sowie die Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten.
Es ist sinnvoll eine internationale Geburtsurkunde zu beantragen, sowie beglaubigte Übersetzungen aller wichtigen Dokumente.
Bitte informieren Sie sich vorab noch einmal bei der Südafrikanischen Botschaft in Berlin.



 Alkohol

Nur in bestimmten Bottle Stores oder in lizenzierten Hotels darf Alkohol ausgeschenkt werden.  Südafrika ist ein renommiertes Weinland. Vor ca. 350 Jahren kam der Weinanbau aus Europa nach Südafrika. Seither werden verschiedenste Weine angebaut. Aber auch Bier gibt es in jeder Kneipe und in jedem Bottle Store. Das bekannteste ist „Lager“. Es ist nicht ganz so stark wie das Bier in Deutschland.
Eine Afrika Reise wäre keine Afrika Reise ohne einen der legendären Sundowner (gemeinsames Beisammensein und Sonnenuntergang anschauen). Sehr gut hierzu schmeckt ein Savanna (eine Art Cidre) oder ein Gin Tonic.



Tansania
Tansania
Tansania
Tansania
Tansania
 

Tansania

Wer Tansania hört denkt an Grzimek und an seinen Film „die Serengeti darf nicht sterben“ oder an „Hatari“. Genau diese Artenvielwalt an Tieren und die dazugehörige Landschaft ist es was Tansania zu dem macht was es ist. Im Norden die berühmte Serengeti und das UNESCO Weltnaturerbe, der Ngorongoro Krater oder auch das besteigen des Dachs Afrikas, den Kilimanjaro oder seinem Bruder dem Mount Meru.
Hierbei werden oft die etwas wilderen doch ebenso besonderen Nationalparks im Süden des Landes vergessen. Egal ob das Selous Game Reserve oder der Ruaha Nationalpark, auch im Süden bietet das Land gigantische Tierbeobachtungen unter anderem auch die Big Five.
Das Angenehme daran sind die wenigen Touristen die sich in den Parks aufhalten.

 

Länder Informationen

 Gesundheitsvorsorge

Wenn Sie aus einem Gelbfieber freiem Land nach Tansania einreisen, benötigen Sie keine speziellen Impfungen. Dennoch ist die Gelbfieberimpfung empfehlenswert da Tansania ein Gelbfieber Gebiet ist und es auch oft Probleme bei der Einreise gibt wenn Sie keine Impfung nachweisen können, auch wenn Sie aus Europa direkt nach Tansania einreisen. Das ganze Land liegt im Malariagebiet. Daher sollten Sie sich unbedingt über die Malariaprophylaxe bei Ihrem Arzt informieren. Eine der wichtigsten Maßnahmen um sich gegen Malaria zu schützen ist sich zu Beginn der Dämmerung, lange Kleidung anzuziehen und sich gut mit einem Insektenschutz einzucremen. Auch Tagsüber empfiehlt es sich lange und helle Kleidung zu tragen. Bunte Farben und auch Blau und Schwarz ziehen die Mücken stark an.
Weiter empfehlen sich die Impfungen gegen Hepatitis A & B.

Aids ist in den afrikanischen Ländern stark verbreitet. Daher sollten Sie sich bei sexuellen Kontakten auf jeden Fall mit Kondomen schützen. Seien Sie auch vorsichtig bei dem Umgang mit offenen Wunden und Blut.

Für genaue Informationen sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt oder informieren Sie sich beim auswertigen Amt oder dem Tropeninstitut.



 Zeitverschiebung

Zur Europäischen Sommerzeit muss man in Tansania die Uhr um eine Stunde vorstellen. Zu der Europäischen Winterzeit muss man die Uhr zwei Stunden vorstellen.



 Auto fahren

Tansania gehört nicht zu den klassischen Selbstfahrer Destinationen. Die Versorgung mit Benzin ist sehr schlecht, ebenso wie die Straßenverhältnisse. Wir empfehlen und bieten nur geführte Touren an.



 Geld/Währung

Die Währung in Tansania ist der Tansanische Shilling. Er beträgt ca. 2000 Tsh für einen Euro, als inoffizielle Währung kann auch mit USD bezahlt werden. Dennoch empfehlen wir immer etwas Landeswährung zu wechseln, da kleine Einkäufe wie Getränke um einiges günstiger sind. Sie können Euro oder Schweizer Franken in größeren Städten günstig in Wechselstuben wechseln oder mit der Kreditkarte an einem Geldautomaten Schilling ziehen. Bitte beachten Sie, dass es auf Sansibar nur in Stone Town die Möglichkeit gibt Geld zu wechseln oder am Automaten zu ziehen.
In Unterkünften sollte es mittlerweile kein Problem ist mit Karte VISA oder Master Card zu zahlen.
Bitte beachten Sie, dass keine USD Scheine, die älter als 2009 sind, akzeptiert werden.



 Rauchen

Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden und in Restaurants verboten. Bitte geben Sie Acht und schmeißen Ihre Zigaretten nicht in die Natur. Dies schadet der Umwelt und kann zu Buschfeuer führen.



 Essen

Tansania liegt sehr nahe am Äquator und ist daher sehr fruchtbar. Es wachsen sehr viele exotische Früchte und auch Gemüse gibt es ausreichend. Leider ist in Tansania, durch viele fremde Einflüsse, die traditionelle Küche verloren gegangen. Bekannt für Tansania sind Kochbananen und Porige (eine Art Polenta). Dennoch werden Sie in Hotels oder auch auf Campingtouren mit leckerem Essen versorgt werden.
Sansibar, die Gewürzinsel ist hingegen für seine leckeren Currys und orientalischen Gericht bekannt sowie für Fischgerichte.
Wir empfehlen kein Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken wenn Sie nicht zu 100% sicher sind woher das Wasser kommt.
Wir empfehlen Ihnen immer 5 Liter Wasser mit dabei zu haben.



 Feiertage

01.01. Neujahr (New Year)
12.01. Jahrestag der Revolution auf Sansibar (1964)
Karfreitag
Karsamstag
Ostersonntag
Ostermontag
07.04. Karume-Tag (an diesem Tag wurde im Jahr 1972 der erste Staatspräsident von Sansibar, Scheich Karume erschossen)
26.04. Union Day (1964 wurden Sansibar und Tanganyika zu Tansania zusammengeschlossen)
01.05. Labour Day (Tag der Arbeit)
07.07. Saba Saba Day (Gründungstag der TANU & Tag der Bauern)
08.08. Nane Nane Day
14.10. Nyerere-Tag (1999 ist an diesem Tag der Staatsgründer Julius Nyerere gestorben)
09.12. Independence Day (Tag der Unabhängigkeit von Tanganyika im Jahr 1961)
25.12. 1. Weihnachtsfeiertag
26.12. 2. Weihnachtsfeiertag



 Kleidung

Auch wenn Tansania ein sehr tropisches Klima hat, sollten Sie auch einen warmen Pulli und lange Hosen mit auf Ihre Reise nehmen. Großteile des Landes liegen über 1000 Meter über dem Meeresspiegel, hier kann es vor allem nachts sehr kühl werden. Da Teile der Bevölkerung (vor allem auf Sansibar) muslimischen Hintergrund haben, bitten wir Sie Kleidung anzuziehen die die Schultern und Knie bedecken. Vor allem in den Städten sollten Sie diese Regel einhalten.



 Telefonieren

Im Allgemeinen ist in Tansania sowohl das Telefonnetz als auch das Mobilfunknetz gut ausgebaut.
Es gibt mehrere Anbieter: Vodacom, Airtel, TIGO und Zantel. Bei Anreise können Sie sich eine tansanische SIM Karte besorgen. So können Sie bei Notfällen oder Problemen, günstig in Tansania telefonieren. Mittlerweile muss man sich beim Kauf einer SIM Karte registrieren lassen. Nehmen Sie daher eine Kopie Ihres Reisepasses für den Kauf mit.



 Reisezeit, Jahreszeiten & Klima

Tansania liegt auf der Südhalbkugel in der Nähe des Äquators. Im Norden des Landes gibt es zwei Regenzeiten, die kleine Regenzeit findet Anfang November bis Mitte Dezember statt und die große Regenzeit findet von Anfang/Mitte März bis Mitte/Ende Mai statt. Hier kann es so stark regnen, dass Straßen nicht passierbar sind. Als gute Reisezeit bieten sich daher die Monate Juni bis Oktober an. Zu dieser Zeit sind die Temperaturen etwas milder und angenehmer. Je weiter entfernt die Regenzeit liegt desto besser ist natürlich die Tierbeobachtung, da diese dann gezwungen sind zu den großen Wasserstellen zu kommen.



 Reiseapotheke

Für kleine Notfälle ist es sinnvoll eine Reiseapotheke mit zuführen. Das sollte nicht fehlen:

  • Magen- /Darmmedikamente
  • Medikamente gegen Reisekrankheit
  • Medikamente gegen Fieber
  • Fieberthermometer
  • Wunddesinfektionsmittel
  • Schmerzmittel
  • Insektenschutzmittel
  • Sonnencreme
  • Verbandmaterial / Pflaster
  • Eventuell Malariaprophylaxe
  • Medikamente die täglich eingenommen werden müssen


 Ärztliche Versorgung & Apotheken

Die ärztliche Versorgung in Tansania ist lange nicht so vorangeschritten wie im südlichen Afrika. Nur in den größeren Städten wie Dar es Salaam, Arusha und Moshi gibt es eine ganz annehmbare ärztliche Versorgung. Wir empfehlen zusätzlich zu Ihrer Auslandskrankenversicherung eine Mitgliedschaft bei der AMREF abzuschließen (kann man für den Urlaubszeitraum abschließen). Die AMREF sind die Flying Doctors of East Africa mit Sitz in Nairobi (Büros gibt es auch in Dar es Salaam und Arusha). Mit kleinen Flieger können die Flying Doctors auf allen kleinen Landepisten landen und einen direkt in ein Krankenhaus fliegen, auch nach Nairobi. Nehmen Sie auf jeden Fall eine kleine Reiseapotheke mit. Um hohe Kosten und Komplikationen zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Auslandsreise Krankenversicherung abzuschließen. Informationen über Impfungen und Krankheiten finden Sie unter „Gesundheitsvorsorge“



 Nationalparkgebühren

Die Nationalparkgebühren in Tansania sind verhältnismäßig hoch. Sie zahlen zwischen 30,00 USD und 60,00USD pro Park und Tag. Die Parkgebühren sind jedoch alle, wenn nicht anders im Reiseverlauf beschrieben, im Reisepreis inklusive.



 Sprache

In Tansania ist die offizielle Amtssprache Swahili (Kisuaheli). Dennoch wird auch fast überall Englisch gesprochen. In Tansania gilt es für höfflich sich für die Begrüßung Zeit zu lassen. Begrüßen Sie deshalb immer erst jemanden bevor Sie ihm eine Frage stellen. Swahili

Hallo Jambo

Wie geht’s? Wie ist es? Mambo

Cool Poa

Was geht?/alles klar? Vipi

Super Safi

Danke Asante sana

Herzlich Willkommen Karibu sana

Gute Nacht Lala salama

Auf Wiedersehen Kwaheri Ja ndiyo

Nein hapana

Ich heiße … Jina langu ni…



 Zoll

Nach Tansania dürfen alle persönlichen Gegenstände eingeführt werden. Außerdem 1 Liter Alkohol über 22Vol% oder 2 Liter unter 22Vol%, 500g Kaffee, 50g Parfüm, 250ml Eau de Toilettes, 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak.
Bitte beachten Sie, dass wenn Sie von einem Nachbarland einreisen, Sie keine Milchprodukte oder Fleischprodukte einführen dürfen. Das gleiche gilt an den Veterinärzäunen. Auch hier kann es sein, dass Ihnen diese Produkte abgenommen werden.



 Strom

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Steckdosen in Tansania meist um dreipoligen Stecker (230 Volt) handelt. Meist sind es die englischen Steckdosen, ein Adapter empfiehlt sich am besten in Deutschland schon zu kaufen.



 Sicherheit

Auf Safari und in den Nationalparks müssen Sie sich im Normalfall keine Sorgen bezüglich der Sicherheit machen. In den Städten dagegen sollten Sie stets aufmerksam sein, da hier die Kriminalität leider in den letzten Jahren etwas zugenommen hat. Dennoch ist es kein Grund zur Sorge, sie sollten einfach einige Regeln beachten:

  • Lassen Sie keine Wertsachen im Auto liegen die zu einem Einbruch verleiten können.
  • Wertvollen Schmuck und Gegenstände nehmen Sie am besten nicht mit in Ihren Urlaub.
  • Tragen Sie Bargeld immer direkt am Körper und nehmen Sie nie zu viel mit, lieber in kleinen Mengen oder am Körper verteilt.
  • Hören Sie auf Ihren Guide und unternehmen Sie keine Alleingänge.


 Trinkgelder

Selbstverständlich liegt es in Ihrem Ermessen wieviel Trinkgeld Sie geben. Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben hier ein paar Empfehlungen.

Auf Safari empfehlen wir ein Trinkgeld in Höhe von ca. 5 USD am Tag pro Person für die komplette Crew.

Für Kofferträger kann man ca. 1 USD kalkulieren. Immer mehr gibt es in den Hotels Tip-Boxen in die man am Ende seiner Reise etwas Trinkgeld geben kann. Das Trinkgeld wird dann an alle Mitarbeiter verteilt.



 Einreise

Bei Einreise nach Tansania benötigen Deutsche, Schweizer und Österreicher einen Reisepass, der nach Ausreise mindestens noch 6 Monate gültig ist. Sie benötigen des Weiteren bei Einreise ein Touristen Visum das 50USD pro Person kostet und bis zu 3 Monaten gelten kann. Bitte kontrollieren Sie bei Erhalt Ihres Reisepasses immer ob der Stempel mit dem Ausreisedatum nach dem Termin Ihrer Ausreise ist und nicht davor. Wir empfehlen das Visum mit der auszufüllenden „Immigration Card“ direkt bei Einreise zu beantragen. Dies ist einfacher, günstiger und schneller als wenn Sie es vor Ort bei der Botschaft in Berlin beantragen.
Bitte beachten Sie, dass Tansania im Gelbfiebergebiet liegt. Wer aus einem anderen Gelbfiebergebiet einreist muss auf jeden Fall die Gelbfieberimpfung vorweisen können. Wer aus Europa einreist muss die Impfung zwar nicht vorweisen, man wird meist dennoch gefragt. Hier einfach ruhig bleiben und den Beamten freundlich darauf hinweisen, dass Sie aus Europa anreisen.
Wir empfehlen Ihnen eine Kopie Ihres Reisepasses bei sich zu haben, sollte Ihr Reisepass gestohlen oder verloren gehen, haben Sie zumindest noch eine Kopie zur Hand. Dasselbe gilt für Führerschein, Impfausweis, Krankenkassenkarte und andere wichtige Dokumente, die Sie auf Ihrer Reise benötigen.



 Alkohol

Nur in bestimmten Bottle Stores oder in lizenzierten Hotels darf Alkohol ausgeschenkt werden. An Bier ist vor allem das Safari Lager, Kilimanjaro Lager oder Tusker empfehlenswert. Eine Afrika Reise wäre keine Afrika Reise ohne einen der legendären Sundowner (gemeinsames Beisammensein und Sonnenuntergang anschauen). Sehr gut dazu schmeckt ein Savanna (eine Art Cidre) oder ein Gin Tonic.